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EA SPORTS Active 2: Review

  Playstation 3 

Nun aber: EA Sports Active 2

Genug der Vorworte, kommen wir endlich zu EA Active 2. Wer den Wii-exklusiven Vorgänger kennt, der wird einige Neuerungen in der üppigen Verpackung bemerken. Zuallererst die drei Bewegungssensoren, mit denen die Übungen erfasst werden und die konventionelle Controller fast obsolet machen. Der Clou: Nicht nur Bewegungen werden erfasst, sondern auch euer Pulsschlag - in Kombination werden so zurückgelegte Strecken und verbrannte Kalorien berechnet. Das Flex-Band benannte Stretchband ist auch wieder mit von der Partie - besser verarbeitet ist es hingegen nicht. Viel zu schnell wird es labbrig oder reisst - Sportcheck und Konsorten bieten preiswerte Alternativen, die länger halten.

Spieler-Erstellung à la EA Sports Active 2: Flugs Alter, Körpergrösse, Gewicht und allgemeine Fitness eingegeben und schon ist das Profil perfekt. Apropos Profil: Anstatt nur offline zu agieren, bietet EA Sports Active 2 die Möglichkeit, online die Fortschritte einzusehen. Wozu das gut sein soll? Vielleicht kann man so vor Freunden prahlen, vielleicht auch einfach behaupten, im Internet ein Stückchen wichtiger zu sein. Nach der Erstellung eines eigenen Avatars geht es an die Festlegung eurer Trainingsziele. Wie oft wollt ihr trainieren, wann ist euer Ruhetag und wie lang soll das ganze Training in Wochen gehen? Wollt ihr Muskeln aufbauen, entspannen oder Fett verbrennen? Wer sich gänzlich unsicher ist, kann sich von einem der zwei virtuellen Trainer (Devon und Niki) beraten lassen und sich so möglichst optimale Ziele stecken.

Geht es in die erste Runde, zeigt sich, dass EA Sports Active 2 einen anderen Weg einschlägt als viele seiner Konkurrenten. Anstatt sofort mit Hardcore-Training loszulegen, gilt es, sich aufzuwärmen. Armkreise, Hüftkreise, Dehnübungen - Schulsport lässt grüssen. Immer im Blick: Die verbleibenden Wiederholungen, verbrannte Kalorien und Herzfrequenz. Wer die Aufwärmrunden hinter sich hat, wird mit ein paar der gut 70 Übungen konfrontiert - EA wählte dabei nicht den staubtrockenen Weg, sondern einen gesunden Kompromiss zwischen spielerischem Ansatz und sportlicher Ernsthaftigkeit. Je nach angegebenem Fitnessgrad und Zielsetzung fallen die Übungen entspannender oder stressiger aus und fordern oft die gesamte Kondition. Das ist lobenswert, offenbart aber im Detail Schwächen. Ob ihr die Übungen nun stehend oder sitzend absolviert, erkennen das Programm und die Sensoren nicht - aus Bequemlichkeit ist die Versuchung zum Selbstbetrug gross. Ehrliche Sportler tun sich damit sicher keinen Gefallen, nach dem Pareto-Prinzip so wenig zu tun und trotzdem vom Programm gehätschelt zu werden, zumal im Sitzen der Puls niedriger ist als bei aktiver Ausübung und dies beim nächsten Mal zur Verfälschung der Ergebnisse führen kann.

Nach gut 20 Übungen pro Durchgang und einem Abkühlen (im Fachjargon: Cool Down) ist der Trainingstag beendet - und die Luft erst einmal raus. Erholung ist ein wichtiger Bestandteil und von daher ist es angebracht, wirklich bis zum nächsten Tag zu warten, damit der Körper auf die Mehrbelastung entsprechend reagieren kann.

EA SPORTS Active 2
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Daniel Wendorf am 13 Dez 2010 @ 17:26
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