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Silent Hill - Downpour: Review

  Playstation 3 

Der Horror kehrt zurück!

Action ist in der Videospielindustrie auf dem Vormarsch und verdrängt kleinere Genres immer mehr. Mit Silent Hill - Downpour trauten sich die Entwickler allerdings tatsächlich, die Ursprünge der Serie aufzugreifen. Damit wird den klassischen Horrorelementen endlich wieder Gehör geschenkt. Das funktioniert glücklicherweise und spiegelt sich in wundervoll gestalteten Szenarien wider. Die Einfälle wirken immer wieder gelungen. Seien es Situationen, in denen man flüchten muss und der Flur immer wieder um ein Stück verlängert wird, oder ein künstliches Theaterspiel, das binnen Sekunden zur tödlichen Realität wird. Während sicherlich nicht jede Passage ein Schockpotenzial besitzt, freut man sich zumindest über die Abwechslung der jeweiligen Areale.



Tiefe Wälder, dunkle Keller oder die gefürchtete wie beliebte Unterwelt - die Umgebungen sind in diesem Ableger wieder einmal wirklich zum Fürchten. Dabei wird eine Detailvielfalt an den Tag gelegt, die immer wieder zu Entdeckungstouren einlädt. Dafür sorgt aber schon ohnehin die recht offene Gestaltung der Spielwelt. Während es durchaus einige lineare Abschnitte gibt, muss sich der Spieler oftmals den Weg anhand von Hinweisen oder gefundenen Gegenständen zurechtlegen. Das kann im dichten Nebel der Stadt sicherlich schon mal zu Durststrecken führen, ist im Gesamtkontext aber eine nette Angelegenheit. Ausserdem werden einige Nebenmissionen angeboten, die man nur durch Herumschnüffeln finden beziehungsweise lösen kann.

Rätsel sind in diesem Ableger wieder ein wichtiges Thema. Der Spieler kommt immer wieder an Stellen, an denen man nur durch das Lösen von Zahlenkombinationen, Schalterrätseln oder ähnlichen Einlagen weiterkommt. Mit Hilfsmittel wie der Taschenlampe, dem UV-Licht oder dem Feuerzeug geht es auf Hinweissuche, und dabei finden sich teilweise natürlich ebenso nützliche Dinge wie etwa Handfeuerwaffen. Zu Beginn des Spiels kann im Übrigen sowohl die Spiel- als auch die Rätselschwierigkeit eingestellt werden. Den Rätseln gegenüber stehen die Kämpfe, die wie bereits angedeutet stark zurückgeschraubt wurden. Das ist auch gut so, denn in Silent Hill - Downpour macht das Kampfsystem leider nur auf eine sehr limitierte Weise Spass. Die vielen Gegenstände wie Hammer, Rohrzange oder Mistgabel sind zwar nett, das simple Eindreschen auf die Widersacher ist dagegen eher ermüdend. Das haben ebenfalls die Gegner selbst mit zu verantworten. Eine wirkliche Vielfalt trifft der Spieler nämlich nicht an und bekommt es immer wieder mit kreischenden Frauen, blutspritzenden Torsos und verwandten Kontrahenten zu tun. An dieser Stelle hätte man sich wesentlich mehr Gegnertypen gewünscht, die sich zudem einer stimmigeren Gestaltung erfreuen, doch leider wissen nur wenige Endgegner zu unterhalten.

Silent Hill - Downpour
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Silent-Hill---Downpour


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Daniel Dyba am 10 Apr 2012 @ 20:05
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