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Dark Souls: Review

  Playstation 3 

Die erste Aufgabe im Spiel tönt banal: Zwei irgendwo in der gewaltig grossen, offenen Welt von Dark Souls platzierte Glocken müssen geläutet werden. Klingt einfach, und doch ist es alles andere als das. Egal, mit welcher Charakterklasse gestartet wird. Ob man sich nun als schwer gepanzerter Ritter, Krieger, als beweglicher Dieb, Jäger oder auch als magiebegabter Held ins Spiel aufmacht - die anfänglichen Unterschiede zwischen den Charakterklassen unterscheiden sich später vielleicht nicht mehr immens. Grundsätzlich kann nämlich auch ein Magier alle Waffen und Rüstungen tragen. Bei der Verteilung von Attributen wie Stärke, Geschicklichkeit oder anderen rollenspieltypischen Werten liegt alles in der Hand des Spielers. Es gibt Figuren, die bereits auf Stufe 4 starten. Andere auf Stufe 1. Vorteile und besondere Boni sind anfangs vielleicht noch spielprägend. Später aber verwischen die Grenzen. Auch ein schmächtiger Dieb darf sich im weiteren Spielverlauf aus einem Repertoire an Zaubersprüchen bedienen. Vorausgesetzt, er kann sie kaufen und hat das entsprechende Zauberattribut ausreichend angehoben.

Seelenräuber

Die einheitliche Währung im Totenreich sind weder Münzen noch Sterne, sondern die Seelen gefallener Menschen oder Untoter. Nach jedem Kampf saugt die Spielfigur diese auf. Je stärker der Gegner, desto mehr Seelen gibt es in der Regel. Die Anzahl aufgenommener Seelen ist auch von der Kampftechnik abhängig. Ein gelungener kritischer Treffer kann bis zu 20 Prozent mehr Seelenausbeute zur Folge haben. Ausnahmen bilden beispielsweise Skelette - die seelenlosen Gerippe geizen mit der kostbaren Fracht.

Mit Seelen lässt sich einfach alles kaufen. Ausrüstungsgegenstände, Dienste beim Schmied oder bei anderen NPCs, oder auch Stufenaufstiege, verbunden mit dem Luxus, eins der zahlreichen Charakterattribute anzuheben. Spätere Stufenaufstiege werden zunehmens teurer. Wer von Stufe 19 auf Stufe 20 gelangen möchte, muss beispielsweise schon über 2.000 Seelen auf einen Schlag blechen, wo auf den unteren Stufen gerade mal wenige hundert notwendig waren. Es gibt aber auch Ausrüstungsgegenstände, die zigtausende Seelen kosten. Dann steht man als Spieler da und muss sich zweimal überlegen, ob nun besser in eine nächstbessere Rüstung oder in den Stufenaufstieg investiert wird. Das Problem: Nach jeder Niederlage im Kampf gehen sämtliche aufgesammelten Seelen vorübergehend verloren. Schafft man es nach dem Tod nicht, sie an gleicher Stelle wieder einzusammeln, sind sie für immer verloren. Dann geht die Punktejagd von vorn los. Wie so vieles in Dark Souls.

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Thomas Richter am 11 Okt 2011 @ 19:06
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