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Dark Souls: Review

  Playstation 3 

Dark Souls lebt nicht allein von der anschaulichen, grosszügig dimensionierten Spielwelt und der faszinierenden, unheimlichen Atmosphäre. Es sind vor allem die Kämpfe, die das Spiel zu dem machen, was es ist. Sei es als Fernkämpfer mit Armbrust, Bogen oder Zauberspruch, oder als kontaktfreudiger, schwert- oder axtschwingender Krieger - für jede Spielfigur lauert der Tod hinter jeder Ecke und meistens auch noch zeitgleich davor, darüber und darunter. Das grosse Problem: Rastplätze, im Spiel kleine Lagerfeuer, an denen auch die Stufenaufstiege machbar sind und Heiltränke aufgefüllt werden, sind sehr selten und spärlich im Spiel platziert.

Zeitgleich fungieren die Rastplätze als Speicherpunkte. Zwischen zwei dieser Punkte können schon mal 20 oder 30 unterschiedliche Gegner lauern, von denen jeder absolut tödlich ist. Ein Sterben kurz vor dem Erreichen des nächsten Speicherpunktes kann mitunter zur Folge haben, dass der Spieler einen Abschnitt 30 Minuten oder länger noch einmal durchlaufen und sämtliche (kleineren) Gegner nochmals bekämpfen muss. Bei jeder Rast, nach jedem Tod stehen die untoten Gefallenen wieder auf - dann beginnt die Tortur für den Spieler von vorn. Einzig und allein grössere Abschnittsbosse bleiben nach dem Niedergang auch tot. Sie zu töten erfordert ein Maximum an Geduld und spielerisches Können. Quicksaves gibt es nicht. Freies Abspeichern grundsätzlich nicht. Das von Dark Souls ausgehende Frustpotential ist enorm. Aber auch komplett so vom Hersteller gewollt.

Alle Schilde hoch!

So unbequem können Spiele 2011 eben sein. In der Regel laufen einem auf den Burgmauern, in Tälern, Wäldern, Türmen oder auch auf Dächern, in Verliesen, Kathedralen und Höhlensystemen kleinere Gegner über den Weg. Das können andere Untote sein. Zombies oder auch Skelettkrieger, oft allein, gerne auch in Gruppen. Mal mit Schwertern, Speeren, Armbrüsten bewaffnet. Auch schon mal mit Brandbomben und einen grossen Schild tragend. Was sich der Spieler zu Eigen machen kann, können die Gegner in Dark Souls oft auch. Hier ist die Spielfigur kein Superheld, der auf die Bequemlichkeiten permanenter Speichermöglichkeiten oder absoluter Überlegenheit setzen kann. Selbst Begegnungen mit kleinsten Gegnern wie giftigen Ratten oder untoten Höllenhunden können den Tod der Spielfigur zur Folge haben. Wichtig ist der überlegte, präzise Umgang mit der eigenen Ausrüstung. Am wichtigsten: die Schildblockade oder zumindest Ausweichmanöver wie der Ausfallschritt oder ein schnelles Wegrollen. Mancher Grossschild absorbiert den kompletten Schaden eines gegnerischen Treffers. Die Abwehr kostet zwar Ausdauer. Aber es ist genau der Moment, in dem sich ein Gegner verwundbar macht, da er aus seiner Deckung heraustritt.

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Thomas Richter am 11 Okt 2011 @ 19:06
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