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Dark Souls: Review

  Playstation 3 

Der Zweikampf mit einem schildtragenden Untoten verläuft in der Regel so: Das Ziel wird durch Druck auf den rechten Stick fixiert. Mit vorgehaltenem Schild tänzeln nun nach Annäherung die Kontrahenten behäbig umeinander herum. Jetzt abwarten, bis der Gegner aus der Deckung kommt - Schild hoch, Angriff blocken und sofort zurückschlagen! Entweder mit einem schnellen Konter oder, je nach Situation, mit einer zerstörerischen Schlagfolge. Die wiederum macht einen selbst angreifbar. Das alles kostet Ausdauer. Geht die auf Null runter, gerät die Spielfigur selbst nach einer Schildblockade ins Taumeln und kann zu Boden gestossen werden. Besser kurzzeitig die Flucht ergreifen, Ausdauer aufladen und gegebenenfalls noch einen Heiltrank runterkippen. Dann geht der Kampf weiter.

Heiltränke und andere Verbrauchsgüter wie Pfeile, Bolzen oder magisches Zubehör sind äusserst sparsam und geplant einzusetzen. Zwischen dem Startpunkt und dem Ziel, was in der Regel ein extrem harter Bosskampf ist, stehen zahlreiche kleinere Gegner. Wer beim Bosskampf kaum noch Tränke oder Pfeile übrig hat, der guckt dann doof aus der Rüstung, verliert und darf die gesamte Prozedur ab dem Startpunkt wiederholen. Kämpfe mit bildschirmfüllenden Gebietsbossen sind ohnehin so hart und herausfordernd, dass so manche Wiederholung fast schon ein Zwang ist. Die typischen Kampfabläufe und die Bewegungen eines Gegners sind permanent zu studieren. Wer sich dieser Aufgabe und einer solchen Geduldsprobe nicht gewachsen sieht, für den ist Dark Souls absolut nichts. Manche Gegner können die Spielfigur mit nur einem Schlag totknüppeln - ein Spiel für hartgesottene Masochisten.

Online ist mehr

Doch das Spiel hält auch Chancen bereit. Das Hochstufen einer Figur gestaltet sich recht einfach. Eigentlich bedarf es dazu einfach nur des ständigen Kampfes mit niederen Kreaturen in einem dicht besiedelten Gebiet, denn die niedrigstufigen Skelette sind mit etwas Übung doch relativ routiniert zu zerlegen. Hat man alle Gegner rund um ein Lagerfeuer vernichtet, reicht ein kurzes Rasten am Feuer und alle Widersacher stehen für eine weitere Runde parat - die gewonnenen Seelen aus der letzten Schlacht nimmt man mit. So lassen sich nicht nur Seelen für das Hochstufen halbwegs bequem sammeln, sondern auch für Ausrüstungsgegenstände jeder Art.

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Thomas Richter am 11 Okt 2011 @ 19:06
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