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Super Street Fighter IV Arcade Edition: Review

  Playstation 3 

Imperfekt

Zu den offensichtlichen Erweiterungen wurde auch viel an der Spielbalance gedreht. Es wurden Hitboxes verändert und verschoben, einige Moves wurden schneller gemacht, andere langsamer, Angriffe sind nun stärker oder schwächer, und so weiter. Alles mit dem Ziel, das Spiel noch ausgeglichener zu machen, um keinen Charakter übermenschlich stark werden zu lassen. Für viele alteingesessene Spieler wurde so das Ziel verfehlt und das sehr gute Balancing aus dem Vorgänger zerstört. Und daran Schuld sind die neuen Charaktere, denn viele der alten Recken wurden abgeschwächt, wogegen die Neuen extrem stark sind. Natürlich trifft das nicht auf alles und jeden zu, dennoch scheint es sich hierbei um eine Verschlimmbesserung zu handeln. Viele Fans fordern einen Balancing-Patch, welcher nun auch bei Yoshinori Ono im Gespräch ist. Wo wir auch schon beim letzten spielrelevanten Feature wären: Der Knopf, um die Arcade Edition auszuschalten und zurück auf das Super-Balancing zu switchen.

Audiovisuell weiss der Titel nach wie vor zu gefallen, die MT Framework-Engine ist noch immer ein mächtiges Werkzeug, das fantastische Stages und phänomenale Charakterdesigns auf den Bildschirm zaubert. Untermalt wird das Geschehen von bekannten Melodien der legendären 16-Bit-Ableger, die in zig Remixes aus den Boxen schallen. Nach wie vor gilt: Wer Street Fighter ernsthaft spielen möchte, sollte über die Anschaffung eines Arcade-Sticks nachdenken, da weder das PS3-Pad noch der Xbox 360-Controller präzise genug sind, um Kombos aus dem Ärmel zu schütteln.

Super Street Fighter IV Arcade Edition
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Daniel Wendorf am 21 Jul 2011 @ 10:44
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