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Ni no Kuni - Der Fluch der Weissen Königin: Review

  Playstation 3 

Versierte Spielernaturen werden vermutlich nostalgisch, wenn sie an vergangene Rollenspiel-Erlebnisse wie beispielsweise Dark Cloud, Inazuma Eleven, Dragon Quest oder die äusserst beliebten und rätsellastigen Professor Layton-Teile denken. Nur die Wenigsten werden wohl im Hinterkopf haben, dass sich hinter all diesen kleinen Spieleperlen dasselbe Studio verbirgt: Level 5. Auch in diesem Jahr möchte Level 5 mit einer weiteren zauberhaften Welt voller Abenteuer aufwarten und hat sich für die Umsetzung das berühmte Studio Ghibli mit ins Boot geholt. Und (Anime-)Kenner wissen: Wo Ghibli draufsteht, ist auch Ghibli drin. Ob dieses Argument schon ausreicht, um blindlings zum nächsten Fachhändler zu rennen und Ni no Kuni: Der Fluch der Weissen Königin ins Einkaufskörbchen zu packen, erfahrt ihr bei uns im Test!

Einfach zauberhaft!

Der kleine Oli muss schon früh lernen, dass das Leben hart sein kann. Das Schicksal spielt ihm, ohne Rücksicht darauf, dass er noch ein Kind ist, übel mit. Das Einzige was Oliver noch bleibt, ist Tröpfchen, sein Plüschtier. Doch eine Träne verändert alles. Tröpfchens Plüschfüllung verwandelt sich plötzlich in Fleisch und Blut und offenbart sich lautstark als Grossfürst der Feen, angereist aus einer fernen und fremden Welt, mit der Absicht, eigens als Olivers Begleiter, Berater und Beschützer zu fungieren, um diesen in seiner schweren und gefährlichen Aufgabe - nämlich der Rettung von Tröpfchens Heimatwelt - zu unterstützen. Und gleichzeitig bekommt Oliver dadurch auch noch die Chance, sein Leben ebenfalls wieder in den Griff zu bekommen. Die Motive und Ziele sind also klar, es kann losgehen. Mit einem neuen Funken der Hoffnung im Herzen ausgestattet, macht sich Oliver mit dem Grossfürsten der Feen auf den Weg in eine atemberaubende, mystische Welt und versucht dabei in die Fussstapfen grosser Zauberer vergangener Zeiten zu treten.



Zuallererst und als Hauptaugenmerk fällt einem sofort die Ghibli-typische Optik ins Auge. Wer eines der unzähligen Ghibli-Werke wie beispielsweise Prinzessin Mononoke, Chihiros Reise ins Zauberland, Ponyo oder Das wandelnde Schloss gesehen hat, wird sich sofort in einen interaktiven Ghibli-Film versetzt fühlen. Alle Hintergründe sind handgezeichnet und detailverliebt, und die Zwischensequenzen, die nicht in der Cel-shading-Spieloptik über den Bildschirm flimmern, könnten sogar gänzlich einem Ghibli-Animationsfilm entsprungen sein! So versprüht Ni no Kuni, ohne die ferne Zauberwelt überhaupt betreten zu haben, bereits von der ersten Spielsekunde an seine ganz eigene Magie. Spieltechnisch übernimmt man zu Beginn erst einmal kleinere Aufgaben, indem man beispielsweise einen Zauberstab und ein Zauberbuch für Oliver organisieren muss, damit dieser überhaupt das entsprechende Werkzeug für den Beginn seiner Zaubererkarriere zur Hand hat. Tröpfchen ist dabei stets zugegen und kommentiert und erläutert fleissig und humorvoll die grundlegenden Spielprinzipien und -funktionen. Somit hat man innerhalb kürzester Zeit die wichtigsten Handgriffe erlernt, und ein kurzer Schwung mit dem Zauberstab läutet die Reise in Tröpfchens gefährdete Heimatwelt ein.

Ni no Kuni - Der Fluch der Weissen Königin
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Jessica Rehse


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Jessica Rehse am 09 Feb 2013 @ 08:22
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