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Ratchet & Clank - QForce: Review

  Playstation 3 

Vor ein paar Monaten sprachen die Entwickler von Ratchet & Clank: QForce darüber, dass sie sich mit diesem Titel zu den eigenen Wurzeln zurückbesinnen würden. Doch wer erinnert sich daran, dass die ersten Teile auf der PlayStation 2 über Tower-Defense-Mechanismen verfügten und auf Mehrspieler-Action ausgelegt waren? Kurzum: So richtig stimmt die Aussage nicht, aber deswegen ist die neueste Episode mit dem Lombax und dem knuffigen Roboter nicht schlecht.


Bekannte Gesichter

Die Zeiten ändern sich. Der allseits bekannte, dämliche Captain Quark ist längst nicht mehr galaktischer Präsident und sehnt sich danach, endlich wieder einen neuen Schurken bezwingen zu dürfen. Der ist auch schnell gefunden. Ein seltsamer Bösewicht hat mehrere Planeten übernommen und deren Verteidigungsanlagen deaktiviert. Quark ist hocherfreut, denn endlich kann er wieder die QForce ins Leben rufen und gemeinsam mit Ratchet sowie Clank dem Fiesling mit seinen Lakaien den Garaus machen und die Himmelskörper von diesem Schrecken befreien. Die Handlung wird mit dem typischen Humor der Serie vermittelt, auch wenn etwas mit lustigen Zwischensequenzen, amüsanten Dialogen und komplexeren Hintergründen gegeizt wird. Schade.

Ausgangsort einer jeden Mission ist das Raumschiff Phoenix II, in dem man auf Knopfdruck den gewünschten Planeten erreicht beziehungsweise Waffen auswählt. Minispiele und weitere Zerstreuungen gibt's dieses Mal nicht, hier sparten die Entwickler mit Ideen.

Ratchet & Clank - QForce Bild

In die Schlacht

Auf einem Planeten angekommen, gilt es erst einmal, die Lage zu prüfen. Schnell offenbart sich das Konzept, obwohl man sagen muss, dass Einsteiger wohl zu Beginn etwas überfordert werden. Feindliche Raumschiffe landen, selbst steht man in einer Basis und muss Energiekerne beschützen sowie gleichzeitig Bolts (Währung des Spiels) sammeln, effektive Waffen finden und zur Verteidigungsanlage vordringen, um diese wieder einschalten zu können. Ohne grosse Einleitungen geht's zur Sache, als Spieler wird man sich schon zurechtfinden. Das ist gerade die ersten Minuten über etwas ernüchternd, andererseits gewöhnt man sich an diese Hektik mit gefühlt 100 gleichzeitig zu erledigenden Aufgaben. Vermutlich genau aus diesem Grund ist Ratchet & Clank: QForce für zwei Spieler ausgelegt. Über den geteilten Bildschirm oder gar online darf man kooperativ die Herausforderungen meistern - und das ist in der Tat sehr spassig und funktioniert tadellos, zumindest an einer Konsole. Über das Internet liessen sich trotz mehrerer Anläufe beim besten Willen keine Mitstreiter für den Kampagnenmodus finden.

Ratchet & Clank - QForce
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Sven Wernicke

Ratchet-%26-Clank---QForce


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Sven Wernicke am 10 Dez 2012 @ 16:06
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