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MX 2002: Review

  Playstation 2 


Daneben gibt`s noch das Herzstück des Games - den Karriere Modus. Zu Beginn kann eine Unmenge an Einstellungen vorgenommen werden, um den eigenen Fahrer den individuellen Vorlieben anzupassen. Das geht vom Namen, über die Startnummer, bis hin zu den Rennstiefeln, der Schutzbrille und natürlich dem Bike. Dank Lizenz könnt ihr hier aus Original Equipment auswählen. Hat man alle Einstellung vorgenommen, geht es im Grunde darum, sich über diverse Rennen von der 125ccm Klasse bis in die 25mccm Klasse hinaufzuarbeiten. Dieses Vorhaben stellt sich aber als schwieriger heraus als zunächst angenommen. In den Rennen werden je nach Platzierung Punkte verteilt, und diese sind dann ausschlaggebend für einen Aufstieg in die nächsthöhere Klasse. Die erste Prüfung, innerhalb von drei Rennen mindestens den dritten Schlussrang zu belegen, um dann von der 125ccm Amateur in die 125ccm Amateur Invitational Klasse aufzusteigen, ist noch leicht zu schaffen. Später aber, mit stärker werdenden Gegnern, fallen die Aufstiege nicht mehr so leicht, und es gilt, seine Fahrweise zu perfektionieren, um überhaupt eine Chance zu haben. Nach erfolgreichem Aufstieg in eine höhere Klasse, werden sogar neue Sponsoren an euch herantreten, die mit neuen Bikes und sonstiger Ausrüstung aufwarten.

Zwischen den Rennen sorgen zwei amüsante Mini-Contests für die nötige Abwechslung. Entweder kann man die, aus vielen Stuntshows bekannte, Bus-Nummer bringen, oder an einem High-Jump Contest teilnehmen. Bei ersterem geht`s darum, eine Reihe von Schulbusen zu überspringen und möglichst noch eine gute Landung hinzubekommen. Beim Zweiten muss lediglich möglichst hoch gesprungen, und die Bestmarke übertroffen werden.

Wem das alles zu viel Stress ist, der kann sich auch einen Kumpel schnappen und eine spassige Multiplayer-Session starten. Hier wurde aufgrund der Performance auf CPU Gegner verzichtet, und man befindet sich zu zweit auf dem Kurs. Wahlweise kann im 2-Spieler-Modus auf diversen Rundkursen um die Wette gefahren werden oder aber man wählt die Freestyle Option und duelliert sich mit Stunts und Combos. Wer innerhalb der gesetzten Zeitlimite mehr Punkte eingefahren hat geht als stolzer Sieger vom Feld.

Steuerung/Spielbarkeit


Obwohl das Game im Pressetext als realistisches und authentisches Motocross Spiel angepriesen wird, endet dieser Realismus spätestens bei der Steuerung. Diese ist nämlich recht arcademässig ausgefallen und die Fahrphysik ist stellenweise alles andere als realistisch. So kam es mir teilweise komisch vor, dass man eher bei einer an sich gelungenen Landung nach einem Sturz zu Boden geht, als wenn man frontal in eine Absperrung prallt. Auch die Bewegungen des Bikes wirken insgesamt nicht ganz ausgereift. Man hat das Gefühl, man neige sich bloss nach links oder rechts als wirklich durch die kurven zu fahren. Trotzdem hat die Steuerung einige Finessen zu bieten, die sich nicht auf den ersten Blick offenbaren. So kommt beispielsweise wieder das Vorspannen der Federung vor den Sprüngen zum Zug. Diejenigen, welche ATV Offroad Fury gespielt haben, werden sich sofort damit zurecht finden. Bei der Vorspannung geht es darum die Federn im richtigen Moment maximal anzuspannen, um einen besonders hohen und weiten Sprung hinzulegen.

MX 2002
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Admin am 10 Mrz 2005 @ 17:35
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