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MotoGP 15: Review

  Playstation 4 

Gehaltlose Abwechslung

Abseits der Karriereleiter bietet MotoGP 15 einige weitere, eher schlicht ausfallende Spielvarianten. Neben dem klassischen schnellen Rennen mit einem der unzähligen Lizenzfahrer, Zeitfahren und den knackigen WM-Fahrten in den integrierten Klassen, bietet die Motorradsimulation sogenannte Real Events. In diesen Herausforderungen müsst ihr euch diversen echten Rennsituationen aus der vergangenen MotoGP-Saison 2014 stellen. Die fordernden Rennen machen nicht nur ungemein viel Spass, sondern sind zudem noch mit offiziellem Filmmaterial der entsprechenden Rennwochenenden gespickt. Selbstredend ist auch ein Splitscreen-Modus mit an Bord.

Der Online-Modus bietet, genau wie der Vorgänger, Duelle um Grand-Prix-Platzierungen, Bestzeiten, Saisontitel oder die Meisterschaft mit bis zu zwölf anderen Spielern. Zwölf echte Gegenspieler sind in einem Sport, in dem das Startfeld gut und gerne mal aus bis zu 34 Fahrern besteht, eine eher maue Zahl. Trotzdem: Der Mehrspielermodus macht Spass und bietet im Vergleich zu anderen Modi die grösste Langzeitmotivation. Auf andere Spiele muss eigentlich nie lange gewartet werden, ein schnelles Online-Match ist also gar kein Problem.

Wo bleibt der Current-Gen-Look?

Technisch sollte MotoGP 15 einige Fragezeichen in den Gesichtern der Spieler zurücklassen. Ist das wirklich schon alles? Okay, zugegeben: Motorräder und Fahrer sind eigentlich ganz hübsch designt, auch wenn die Animationen des Bikers gelegentlich etwas abgehackt wirken. Das Schadensmodell lässt sich vielleicht nicht in Gold aufwiegen, ist aber definitiv besser als gar keins. Ja, und tatsächlich läuft das Spiel flüssig ohne Einbrüche der Framerate, aber die tristen und absolut detailarmen Strecken, das Design des Streckenrandes und der Tribünen, die ausnahmslos überall vorhandenen ausgewaschenen, matschigen Texturen und das Kantenflimmern entsprechen absolut nicht dem, was die aktuelle Konsolengeneration zu bieten hat. Komischerweise wird das Ganze noch von extrem langen Ladezeiten gesegnet. Wofür?
Das, was die Grafik nicht schafft, macht der Sound zumindest ein bisschen besser. Die Motorengräusche der PS-Monster klingen weitestgehend authentisch und satt. Sämtliche Nebengeräusche, inklusive des Soundtracks, der ganz dezent an den Mega-Drive-Klassiker Road Rash erinnert, sind weniger überzeugend. Streng genommen kommt es bei einer Motorradsimulation ja eh nur auf die Motorräder selbst an.

MotoGP 15
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Patrick Recknagel am 25 Jul 2015 @ 16:30
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