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Ace Combat 7: Skies Unknown: Review

  Playstation 4 

Mit Ace Combat 7: Skies Unknown setzt Bandai Namco die beliebte Fliegerserie fort. Wie uns der Action-Titel gefallen hat, der neben einer Kampagne auch einen Mehrspieler- sowie einen VR-Modus für Besitzer der PSVR-Brille bereithält, erfahrt ihr in diesem Test.

Das passende Flugerlebnis wählen

Bevor es losgeht, entscheiden wir uns für ein Flugsystem. Hier bietet das Spiel insgesamt zwei Varianten, nämlich eine Standard- sowie eine Experten-Einstellung. Erstere verspricht ein deutlich Arcade-lastigeres Spielgefühl und eignet sich daher für alle, die es gern etwas intuitiver mögen. Wer regelmäßig Flugspiele zockt, sollte sich aber eher für den Experten-Modus entscheiden, denn hier lässt sich das Flugzeug nicht einfach durch ein Drücken des Controller-Sticks in die gewünschte Richtung steuern. Stattdessen ist es erforderlich, Rollmanöver zu fliegen, um die Flugrichtung zu ändern. Die Standard-Einstellung erinnert vom Spielgefühl her an die Flugmissionen in Titeln wie Battlefield 1 oder Star Wars Battlefront II und ist wirklich sehr einfach zu meistern, was gerade Genre-Neulingen entgegenkommt. Die Experten-Einstellung fühlt sich dagegen schon deutlich mehr nach echtem Fliegen an und sorgt, gerade auch in den VR-Missionen, für mehr Realismus. Hier sei erwähnt, dass VR-Spieler ausschließlich auf den Expertenmodus zurückgreifen können, was im Hinblick auf die Immersion auch definitiv Sinn ergibt. Für die Kampagne kann bei Bedarf außerdem eine Flughilfe aktiviert werden, die den erlittenen Schaden bei Kontakt mit dem Boden reduziert. Für den Multiplayer-Modus gibt es diese Hilfe selbstverständlich nicht.

Unfreiwillig zwischen den Fronten

Die Kampagne kann in drei Schwierigkeitsstufen absolviert werden. Eine nachträgliche Änderung der Auswahl ist leider nicht möglich, sodass wir uns gut überlegen sollten, welche Herausforderung für unsere Fähigkeiten die passende ist. In der atmosphärischen Introsequenz lernen wir die Pilotin Avie kennen, die über ihre Leidenschaft fürs Fliegen erzählt. Diese liegt seit Generationen in ihrer Familie, und selbst ihr Großvater, der dem Fliegen seit dem Tod von Avies Vater kritisch gegenübersteht, konnte sie nicht davon abbringen, in ein Cockpit zu steigen. Stattdessen hilft er seiner Enkelin dabei, über Jahre hinweg ein eigenes Flugzeug aus den Einzelteilen alter Kampfflugzeuge zu konstruieren.

Von Avie erfahren wir darüber hinaus etwas über die geschichtlichen Hintergründe, die uns darüber aufklären, in welchen Gefechten wir uns später wiederfinden werden. So wurde die Erde vor rund 20 Jahren von einem Asteroiden getroffen, der große Zerstörung anrichtete. Es folgten Umweltkatastrophen und große Flüchtlingswellen, die die Ordnung auf dem gesamten Planeten aus dem Gleichgewicht brachten. Die zwei großen Mächte der neuen Welt, Osea und Erusea, befinden sich nun, nach länger andauernden Konflikten, im Krieg, in den die Pilotin eher unfreiwillig hineinrutscht, als sie mit ihrem selbst konstruierten Flugzeug hoch über dem Boden zwischen die Fronten gerät. Zwar überlebt sie den Absturz wie durch ein Wunder, dafür landet sie kurz darauf aber in Gefangenschaft.

Im weiteren Verlauf der Kampagne erfahren wir nicht nur, wie Avie ihre Freiheit zurückerlangt, sondern auch, welche Rolle sie in diesem modernen Krieg spielt. Insgesamt weiß die aufwendige Präsentation der Kampagne zu überzeugen, obwohl die Handlung recht klischeehaft ausfällt. Die Sequenzen, in denen uns Avie ihre Geschichte erzählt, liefern uns stimmungsvolle Bilder und punkten mit einer sehr ordentlichen grafischen Qualität. Hinzu kommt eine pathetische musikalische Untermalung, die für unseren Geschmack allerdings hier und da etwas zu dick aufgetragen ist.

Ace Combat 7: Skies Unknown
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Daniel Walter

Tags:
PSVR

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Daniel Walter am 05 Feb 2019 @ 11:35
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