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Nioh: Review

  Playstation 4 

Waffen, Schutzgeister und hartnäckige Feinde

Nach Ende des Prologs habt ihr die Wahl zwischen fünf verschiedenen Waffen, mit denen ihr euer Abenteuer startet könnt. Neben einem klassischen japanischen Katana stehen euch hier auch ein Doppelkatana, ein Speer, eine Axt sowie ein Kusarigama zur Auswahl. Bei Letzterem handelt es sich um eine vielseitige Waffe, bei der eine Sichel an einer Kette befestigt wurde. Habt ihr euch entschieden, müsst ihr als Nächstes euren Schutzgeist bestimmen. Dieser verleiht euch bestimmte Attribute, die im Kampf hilfreich sind. Hier könnt ihr zwischen Kato, dem Schutzgeist des Feuers, Isonade, dem Schutzgeist des Wassers, sowie Daiba-Washi, dem Schutzgeist des Windes, wählen. Je nachdem, für welchen ihr euch entscheidet, wird euer Angriff, eure Verteidigung oder eure Ausweichfähigkeit verbessert. Dadurch habt ihr die Chance, den Geist eurem persönlichen Kampfstil entsprechend auszusuchen. Dieser lässt sich auch während der Kämpfe individualisieren, indem ihr euch für eine der drei verfügbaren Haltungen entscheidet. Während die hohe Haltung für mächtige Angriffe sorgt, ist die mittlere ideal, wenn ihr eher defensiv spielt und auf eine gute Verteidigung angewiesen seid. Die niedrige Haltung ermöglicht es euch hingegen, schnelle Ausweichbewegungen auszuführen und dadurch den feindlichen Angriffen auszuweichen.

Neben den einfachen Soldaten und Wachen, die euch während eurer Reise an nahezu jeder Ecke begegnen, gibt es auch Gegnertypen, bei denen besondere Vorsicht geboten ist. So stürzen sich einige Feinde mit einem beherzten Sprung auf euch, sobald sie euch erspähen. Wenn ihr nicht darauf vorbereitet seid, verursachen sie auf diese Weise beträchtlichen Schaden. Aber auch bei gepanzerten Kämpfern ist Vorsicht geboten, da sie nicht nur einiges aushalten, sondern zudem in der Lage sind, starke Angriffe auszuführen, die euch innerhalb kurzer Zeit töten können. Ein weiterer außergewöhnlicher Gegnertyp sind die sogenannten Yokai. Hierbei handelt es sich um zombieartige Monster, die um sich herum ein Yokai-Reich erschaffen können. Hält man sich in diesem Bereich auf, verliert man im Handumdrehen sämtliche Ki-Punkte und ist dadurch quasi handlungsunfähig. Um diesem Effekt entgegenzuwirken, verfügt eure Figur über eine spezielle Fähigkeit: den Ki-Impuls. Dieser lässt sich immer dann ausführen, wenn euer Charakter von einem blauen Licht umgeben ist. Mit dem richtigen Timing könnt ihr auf diese Art und Weise eure Ki-Punkte auffüllen und euch außerdem gegen die schädlichen Auswirkungen des Yokai-Reichs schützen.

Wenn ihr euch nicht alleine durch die Gegnerhorden kämpfen wollt, habt ihr die Möglichkeit, an einem Schrein Besucher herbeizurufen, während ihr euch in einer Mission befindet. Wollt ihr euch gleich zu Beginn einer Mission gemeinsam euren Gegnern in den Weg stellen, ist dies ebenfalls möglich, allerdings nur, wenn beide Spieler die Mission bereits im Singleplayer abgeschlossen haben. In beiden Varianten, im Mehrspieler oder Koop-Modus, könnt ihr immer nur einen Freund einladen, euch auf eurem Abenteuer zu begleiten.

Stimmungsvolle Welten mit kleineren Macken

Grafisch überzeugt das Spiel mit einer stimmungsvoll gestalteten, meist düsteren Fantasy-Umgebung. Gerade die Licht- und Schatteneffekte sehen auf die Entfernung wirklich gut aus und verleihen dem Titel eine wertige Optik, sowohl ingame als auch in den Sequenzen. Die Bewegung der Figuren wirkt leider etwas grobschlächtig und steif, was im direkten Gegensatz zu dem wirklich gelungenen Aussehen der Haare steht, die sich während des Laufens und der Kämpfe sehr realistisch bewegen. Hin und wieder habt ihr die Möglichkeit, durch Fenster und Türöffnungen zu spähen und dabei nahe an die Objekte heranzugehen. Hier offenbart sich deutlich, dass die Texturen aus der Nähe betrachtet nicht ganz das halten können, was man von Weitem vermuten könnte. Sie sehen in dieser Ansicht merklich unscharf und verschwommen aus, was den grafischen Gesamteindruck doch etwas trübt.

In Sachen Hintergrundmusik setzt Nioh auf eine orchestrale Untermalung, die sich mal dezent und zurückhaltend, mal treibend und opulent präsentiert. Außerdem gesellen sich immer wieder mittelalterliche Instrumente wie Flöten oder Lauten zu den regulären Orchesterinstrumenten, wodurch eine abwechslungsreiche und wirklich gelungene Soundkulisse entsteht. Die Musik harmoniert zudem sehr gut mit der grafischen Darstellung und sorgt so für eine größtenteils wirklich gelungene Präsentation.

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Stephanie Walter am 08 Feb 2017 @ 12:36
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