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Watch_Dogs 2: Review

  Playstation 4 

San Francisco ist stimmungsvoll und unzerstörbar

Die Umgebung des Spiels sieht wirklich atemberaubend aus. Die Atmosphäre der Stadt San Francisco ist praktisch greifbar, und gerade die Gegenden am Strand bringen das Urlaubs-Feeling am Meer hervorragend auf den Bildschirm. Auch Details wie herabfallende Regentropfen oder die Licht-, Schatten- und Wassereffekte überzeugen und verleihen der Umgebung ein realistisches Ambiente. Gleiches gilt für den sich verändernden Himmel mitsamt Wolken, der für einen passenden Übergang zwischen den Tageszeiten sorgt.

Das Schadensmodell der Fahrzeuge wurde im Vergleich zu Teil 1 merklich verbessert, es sind mittlerweile sogar Kratzer im Lack erkennbar. Trotzdem ist es immer noch möglich, mit großer Geschwindigkeit an eine Leitplanke oder eine Mauer zu fahren, ohne dass selbige die kleinste Delle abbekommen. Bewegliche Gegenstände wie Bänke oder Schilder lassen sich hingegen mit dem Fahrzeug verschieben und auch umwerfen. Objekte wie Bushaltestellen oder Imbissbuden können sogar komplett zerlegt werden. Wenn ihr hingegen mit einer Straßenlaterne kollidiert, fällt diese zwar in sich zusammen – die Art und Weise, wie dies geschieht, sieht aber eher nach einem durchgebrochenen Streichholz als nach einem Gegenstand aus Metall aus.

Für Fotofans hält das Spiel darüber hinaus etwas ganz Besonderes bereit. So könnt ihr über die Kamera-App eures Handys jederzeit Fotos aufnehmen. Diese lassen sich als Selfie oder klassisches Foto mit der Rückseitenkamera realisieren. Bei den Selfies ist es zudem möglich, den Bildern mit Posen des Hackers zusätzliches Leben einzuhauchen. Mithilfe der Director's-Cut-App, die über den virtuellen App-Store gegen Spielwährung gekauft werden kann, können zudem verschiedene Filter über die Umgebung gelegt werden.

Hip-Hop oder Beethoven? Ihr habt die Wahl!

Der Hip-Hop-lastige, sehr aufdringliche Soundtrack zu Beginn des Spiels ist gerade in der stressigen Situation, in der ihr euch dort befindet, wirklich sehr anstrengend. Glücklicherweise dauert das Intro nicht ewig und ihr findet euch schon kurz darauf im freien Spiel wieder, in dem ihr selbst bestimmen könnt, welche Musik ihr hören wollt.

Früher war es ausschließlich in Fahrzeugen möglich, verschiedenen Songs zu lauschen und diese bei Bedarf zu überspringen. Dank der Media-Player-App auf RetrOs Handy könnt ihr nun während des gesamten Spiels eure Lieblings-Songs genießen. Dort lassen sich die verfügbaren Titel, die von Rocksounds von Megadeth bis hin zu klassischen Stücken von Mozart oder Beethoven reichen, nach Genre filtern und abspielen. Wenn ihr außerdem einen kleinen Betrag an Spielgeld in die App "Song Streak" investiert, ist es möglich, sämtliche Songs, die ihr in eurer Umgebung hört, zu identifizieren und eurer Playlist hinzuzufügen. Zusammenfassend ist die neue Musikfunktion des Spiels wirklich sehr gut durchdacht und macht es euch leicht, euer Spielerlebnis zu individualisieren. Auch die App-Steuerung über euer virtuelles Handy ist hervorragend umgesetzt und wirkt sehr realistisch.



Jagt eure Freunde und stehlt ihre Daten

Das Spiel verfügt zwar nicht über einen separat anwählbaren Mehrspielermodus, hält aber einige interessante Optionen bereit, die sich in der regulären Spielumgebung entdecken lassen. Um diese ohne Umwege ansteuern zu können, sind sie in der Karte mit lilafarbenen Symbolen markiert. Die Online-Spielvarianten reichen von speziellen Missionen, die einzeln oder im Kooperativmodus absolviert werden können, bis hin sogenannten Kopfgeldjäger-Aufträgen. Hier versucht ein Spieler, der Polizei sowie kooperierenden Hackern zu entkommen beziehungsweise seine Verfolger auszuschalten. Je nachdem, auf welcher Seite ihr steht, ist es also eure Aufgabe, davonzukommen oder den Flüchtigen auszuschalten. Eine weitere Mehrspielervariante hört auf den Namen Hacker-Invasion. Darin ist euer Ziel, euch ungesehen an einen zweiten Spieler heranzuschleichen und aus der Deckung heraus sein Telefon zu hacken. Der Vorgang dauert allerdings eine gewisse Zeit, innerhalb der ihr euch verdeckt halten müsst. Da die Verbindung aber abbricht, wenn ihr zu weit von der Zielperson entfernt seid, ist es hier erforderlich, eine gute Balance zwischen Nähe und Distanz zu finden. Zusammenfassend präsentiert sich der Mehrspielermodus innovativ und kurzweilig. Leider war es nicht immer einfach, einen oder mehrere Mitspieler zu finden.

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Stephanie Walter am 25 Nov 2016 @ 11:11
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