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Star Trek - Bridge Crew: Review

  Playstation 4 

Einmal selbst mit der USS Enterprise fliegen. Das ist mit Sicherheit der Traum des einen oder anderen jungen Trekkies in den 1960er-Jahren gewesen. Anfang Juni ließ Ubisofts VR-Titel Star Trek: Bridge Crew den Traum wahr werden – oder ist es doch eher ein Albtraum?

Die Phaser stehen auf Spaß! Oder?

Bereits im April waren wir bei Ubisoft zu Gast, um zwei Stunden lang Star Trek: Bridge Crew anzuspielen. Unser Eindruck war damals sehr gut. Entsprechend sind wir voller Vorfreude an das fertige Spiel herangegangen. Doch bereits nach wenigen Stunden machte sich bei uns Enttäuschung breit. Was sich anfangs als frische Idee präsentierte, entpuppte sich als zu wenig, langsam und schlichtweg langweilig.

Doch fangen wir von vorne an. In Star Trek: Bridge Crew seid ihr Teil eines vierköpfigen Teams, welches wahlweise die moderne USS Aegis oder die klassische USS Enterprise durch das Star-Trek-Universum manövriert. Dies kann jedoch nur gemeinsam gelingen, denn das Schiff lässt sich nicht alleine steuern. Stattdessen müssen Pilot, Ingenieur, taktischer Offizier und natürlich der Kapitän zusammenarbeiten, um voranzukommen und ihre Missionsziele zu erfüllen. Gespielt wird das Ganze ausschließlich mit VR-Brille. Dabei habt ihr die freie Wahl zwischen Vive, Oculus und PSVR. Am besten lässt sich der Titel mit den Motion-Controllern spielen, jedoch ist die Steuerung auch mit dem normalen Controller möglich, wobei allerdings ein entscheidender Spielfaktor verloren geht, zu dem wir später noch kommen werden.

https://www.youtube.com/watch?v=romB8e5nMp8

Die Aufgabe des Piloten ist recht simpel: Er steuert das Schiff durch den Weltraum und bringt die Crew in Reichweite von Missionszielen und feindlichen Schiffen, damit der taktische Offizier seinen Aufgaben nachgehen kann. Des Weiteren ist er auch dafür zuständig, den Impulse- bzw. Warpsprung zu initiieren und durchzuführen. Dies funktioniert jedoch nur, wenn der Ingenieur vorher die notwendige Energie zuführt. Als Pilot hat man durchgängig etwas zu tun, doch zumindest in Kämpfen fühlt sich das Fliegen sehr schwerfällig an, so dass es mitunter ein Krampf ist, die Gegner im Blickfeld zu halten, da sich das Schiff nur sehr langsam dreht.

Der taktische Offizier bedient unter anderem die Geschütze. Hierbei hat er sowohl Zugriff auf die Phaser-Kanone als auch auf Torpedos, von denen jedoch nur 30 Stück pro Mission zur Verfügung stehen. Des Weiteren ist auch das Hochfahren des Schildes seine Aufgabe. Am vielleicht interessantesten sind jedoch das Scannen und Hacken von feindlichen Schiffen. Hier ist es möglich, die Waffen, Schilde oder Antriebe der Gegner lahmzulegen, um sich einen Vorteil zu verschaffen. Als taktischer Offizier hat man die meisten Interaktionsmöglichkeiten, allerdings ist auch dies sehr eintönig. Denn die meiste Zeit verbringt man damit, den Cooldown von Waffen und Scans abzuwarten, und außerhalb der Kämpfe hat man außer dem Scannen nicht viel zu tun.

Star Trek - Bridge Crew
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Jakob Gustavs

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Jakob Gustavs am 11 Jul 2017 @ 16:26
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