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Little Nightmares: Review

  Playstation 4 

Gefahren lauern überall

Selbstverständlich warten in der Umgebung auch diverse Gegner auf uns, die uns das Leben erschweren. Da wir selbst über keinerlei Waffen verfügen, müssen wir unsere Feinde entweder austricksen oder einfach schleunigst an ihnen vorbeigehen, um uns in Sicherheit zu bringen. Zu unseren Feinden gehören zum Beispiel bissige Blutegel, die in einigen Räumen einfach von der Decke fallen – in anderen liegen sie bereits auf dem Boden und warten nur darauf, dass wir vorbeilaufen. Sobald wir sie erblicken, ist Vorsicht geboten, denn wenn uns einer der schleimigen Zeitgenossen berührt, stirbt Six augenblicklich und es geht zurück zum letzten Speicherpunkt. Daher gilt es, ihre Bewegungen zu beobachten und sie so schnell wie möglich hinter uns zu lassen. Hierbei ist auch die Sprintfunktion eine oft lebensrettende Option.

Aber nicht nur die Begegnung mit Blutegeln endet gerne einmal tödlich, denn wir bekommen es auch immer wieder mit größeren und imposanteren Gegnern zu tun. Hierbei handelt es sich um verschiedene Gestalten aus gruseligen Kindheitsträumen, wie beispielsweise um ein blindes, in Bandagen gewickeltes Monster, das uns zwar nicht sehen, dafür aber umso besser hören und riechen kann. Auch haben wir es regelmäßig mit riesigen wachsamen Augen zu tun, die an diversen Wänden auf uns warten. Sobald wir uns in dem Lichtkegel aufhalten, der von ihnen ausgeht, endet das Spiel und wir müssen am letzten Kontrollpunkt neu einsteigen. Daher gilt es, das wandernde Sichtfeld der Augen zu umgehen und dabei Schutz hinter Kisten, Wänden oder anderen Objekten zu suchen. Wer den ersten Teil der Arkham-Trilogie gespielt hat, wird sich hier vermutlich an die Scarecrow-Levels erinnert fühlen, die sehr ähnlich aufgebaut waren.

Gelungene Steuerung mit Retro-Flair

Es gibt zwar keine wirkliche Einführung in die Steuerung, dennoch präsentiert sich diese von Beginn an als sehr intuitiv und schnell erlernbar. Wenn das Spiel einmal den Eindruck hat, dass wir gerade nicht wissen, wie wir ein bestimmtes Hindernis überwinden sollen, werden auch ab und an kleine Steuerungstipps eingeblendet. Insgesamt liegen die meisten Aktionen wie Springen, Ducken oder die Sprintfunktion auf gängigen Tasten, lediglich die Interaktion mit Objekten über die rechte Schultertaste ist zunächst etwas ungewohnt. Das Schieben und Ziehen von Gegenständen wie Kisten oder Kartons wecken dagegen Erinnerungen an die ersten Tomb-Raider-Teile und sind oftmals ähnlich fummelig und nervenaufreibend. Bei unserer Bewegung durch die Spielwelt sollten wir darüber hinaus immer den Boden im Blick behalten, vor allem in brenzligen Situationen. Wenn wir Six nämlich über ein dort befindliches Objekt manövrieren, stolpert das Mädchen und ihr Tritt wird unrund und langsamer. Dies wird durch eine Vibration des Controllers ansprechend untermalt.

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Daniel Walter am 03 Mai 2017 @ 11:05
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