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Red Dead Redemption 2: Review

  Playstation 4 

Manchmal sind es die kleinen Dinge

Was uns sofort positiv auffiel, war die Tatsache, dass wir, während wir auf dem Rücken eines Pferdes oder zu Fuß unterwegs sind, mit unserem Begleiter sprechen können. Dabei stehen mehrere Dialogoptionen zur Wahl, sodass die Zeit mit einem Gespräch verkürzt werden kann, wenn wir das möchten. Dafür müssen wir uns aber in der unmittelbaren Nähe des jeweiligen Mitstreiters befinden. Außerdem sprechen uns die Begleiter beispielsweise an, wenn wir an einem Ort mal etwas länger brauchen. Auch hier haben wir die Möglichkeit, direkt darauf zu antworten und unsere Trödelei zu erklären. Es sind genau diese Kleinigkeiten, die Red Dead Redemption II außergewöhnlich machen. Hierzu gehört auch, dass wir unseren Hut vom Boden aufheben können, nachdem wir ihn bei einer Prügelei verloren haben. Und dass wir ein aufgeregtes Pferd erst beruhigen müssen, bevor wir uns ihm nähern können. Wir haben zudem die Möglichkeit, die Verbundenheit zu unserem tierischen Begleiter zu verbessern, wodurch sich nach und nach die Reichweite erhöht, in der das Pferd unsere Pfiffe wahrnimmt.

Außerdem finden sich diverse Elemente im Spiel, die wir aus anderen Rockstar-Titeln wie LA Noire kennen. So ist es unter anderem möglich, diverse Gegenstände, die wir in Häusern entdecken, von allen Seiten zu betrachten – ähnlich wie beim erwähnten Film-noir-Thriller. Eine weitere Besonderheit, die eigentlich nichts Großes ist, aber dennoch viele Spieler begeistern dürfte, ist der Kinomodus. So ist es möglich, zu einer speziellen Filmperspektive zu wechseln, die uns das Gefühl vermittelt, einen Wildwest-Film im Fernsehen beziehungsweise im Kino anzuschauen. Der Blickwinkel lässt sich dabei nach Belieben verändern, sodass Eindrücke aus der Ferne ebenso möglich sind wie der Blick von vorn oder von oben. Auf diese Weise werden wir zum Regisseur unseres eigenen Wildwest-Abenteuers, was gerade für Videoaufnahmen eine ausgezeichnete Option ist. Der Realismus im Spiel geht sogar so weit, dass wir nicht nur ausreichend Nahrung zu uns nehmen, sondern uns auch um die körperliche Hygiene kümmern sollten, indem wir zum Beispiel regelmäßig den Bart rasieren. Hier stehen uns verschiedene Bartstile zur Verfügung, sodass das Aussehen des Cowboys immer wieder verändert werden kann. Ebenfalls sehr schön umgesetzt ist das Einkaufen in den Geschäften der Spielwelt. Dort kaufen wir die Waren nämlich direkt aus den Regalen und können sie vorher auch noch von allen Seiten betrachten.

Viel Liebe zum Detail

Grafisch kann Red Dead Redemption II in nahezu sämtlichen Belangen überzeugen. Nicht nur die Spielwelt an sich, die abwechslungsreiches Terrain für uns bereithält, bei dem das Erkunden zu Pferd und zu Fuß wirklich Spaß macht, sondern auch die detailliert gestalteten Häuser, Städte oder baufälligen Schuppen konnten uns überzeugen. Gleiches gilt für Details, die bei vielen Spielen gern mal unter den Tisch fallen. Hierzu gehören beispielsweise die Spuren im Schnee, die Menschen, Pferde und auch Kutschen hinterlassen. Hier werden all unsere Bewegungen mit einer authentischen Schneespur sichtbar gemacht und bleiben auch für eine lange Zeit bestehen. Auch Blutspuren oder -spritzer sowie Geschosse, die im Schnee aufschlagen, werden dort sehr überzeugend dargestellt. Des Weiteren bewegen sich lose Teile der Kleidung oder festgeschnallte Objekte am Gürtel sehr realistisch, ebenso wie Schweife oder Mähnen der Pferde.

Red Dead Redemption 2
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Daniel Walter am 08 Nov 2018 @ 12:19
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