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Monster Hunter: World: Review

  Playstation 4 

So much to see, so much to do

Der Umfang von Monster Hunter: World ist gigantisch. Doch obwohl das Kernelement, das Jagen der Monster, eigentlich sehr repetitiv ist, fühlt es sich zu keinem Zeitpunkt so an. Zu viel gibt es zu entdecken, auszuprobieren, zu lernen und zu craften. Das Angebot im Hauptquartier ist schlichtweg zu groß, um auf alles einzugehen, deswegen hier ein kurzer Abriss, was es alles noch so gibt: Eine Kantine, in der wir vorgefertigte Gerichte (oder eigene kreierte) essen können, um uns zu stärken. Ein Garten, in dem wir Pflanzen anbauen können. Eine Ressourcenstation, an der wir Nebenmissionen annehmen können, um zusätzliche Belohnungen zu erhalten. Ein Fangnetz, mit dem wir in der Wildnis Kleintiere fangen können, um sie in unserem Zimmer zu platzieren. Eine Angel, mit der wir ... angeln können. Eine Schnurrtrupp-Safari, die wir losschicken können, um Materialien zu sammeln. Und eine Mehrspielerlobby, in der wir uns mit anderen Spielern im Armdrücken messen oder uns zu Jagdgruppen zusammenschließen können.

Monster Hunter: World Screenshot

Monster Hunter: World ist ein Abenteuerspielplatz, auf dem wir am liebsten mit Freunden unterwegs sind. Und auch das ist ohne Weiteres möglich. Mit bis zu drei weiteren Teilnehmern können wir uns auf die Jagd begeben. Die Monster werden dabei bedeutend stärker, sodass die Jagd zwar abwechslungsreicher wird (denn erst im Zusammenspiel mit anderen Jägern entfalten manche Waffen ihre volle Wirkung), aber auch um einiges schwerer. Des Weiteren müsst ihr in einer Gruppe mehr Zeit einplanen, da die Biester um einiges zäher werden. Das Beitreten einer Quest funktioniert, wenn man erst einmal herausgefunden hat, wie, einwandfrei. Ärgerlich ist lediglich, dass wir Hauptmissionen grundsätzlich nur allein starten können, bis wir zur Zwischensequenz angelangt sind. Den Kampf gegen das eigentliche Monster können wir dann wieder wie gewohnt mit anderen Spielern bestreiten. Das haben andere Spiele schon eleganter gelöst.

Doch selbst wenn ihr nicht mit anderen zusammen spielen wollt, seid ihr nie ganz allein. An eurer Seite findet ihr stets euren treuen Palico, ein Katzenwesen auf zwei Beinen, welches euch tatkräftig unterstützt und mit verschiedenen Gadgets zur Verfügung steht. Euren pelzigen Begleiter könnt ihr natürlich auch ausrüsten. Die Rüstungen können dabei zweifellos als gestalterischer Höhepunkt des Spiels bezeichnet werden. Selten haben wir etwas so Putziges und Witziges gesehen wie die Rüstungen der Palico. Es zeigt sich auch hier wieder mal: Katzen sind schlichtweg die besseren Menschen.

Monster Hunter: World Screenshot

Allgemein muss das Spiel für seine visuelle und auditive Gestaltung in höchsten Tönen gelobt werden. Jedes Gebiet, sei es der Dschungel, die Wüstenlandschaft oder das Korallenhochland, in dem wir uns fühlen, als wären wir unter Wasser, gibt uns mit seinen vielen Details das Gefühl, ein eigenes Ökosystem zu besitzen. Jede Karte strotzt vor Leben und sieht dabei auch noch fantastisch aus, ganz besonders natürlich die Monster. Schade ist es lediglich, dass die Animations-Pattern weit entfernter Monster stark verringert werden, vermutlich der Performance zuliebe.

Capcom hat sich mit Monster Hunter: World selbst übertroffen. Das Spiel steckt voller Liebe und lässt sie den Spieler zu jeder Zeit spüren. Sowohl Spielkonzept als auch Gameplay überzeugen von der ersten Minute an und sind konsequent umgesetzt. Der Titel bietet eine ausgezeichnete Balance aus Führung und Selbstfindung und fordert den Spieler immer wieder aufs Neue heraus, nimmt ihm dabei aber durch eine herausragende Menüführung ewige Suchereien und Fummeleien ab. Auch die Präsentation des Spiels muss in höchsten Tönen gelobt werden. Seien es die Waffen und Rüstungen, die Monster oder die Flora und Fauna. Alles besticht mit einem hohen Detailgrad und stilsicherer Gestaltung. Da ist es auch verzeihlich, dass die Story und die Dialoge selbst nicht viel zu bieten haben. Doch selbst diese werden zu keinem Moment anstrengend und bieten mit ihren Zwischensequenzen den einen oder anderen Wow-Moment.

Monster Hunter: World
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Jakob Gustavs am 17 Feb 2018 @ 11:19
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