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Assassin's Creed Odyssey: Review

  Playstation 4 

Eine lange Reise

Assassin's Creed Odyssey ist wie eingangs erwähnt im antiken Griechenland angesiedelt. Die Spielwelt bietet daher eine Vielzahl großer und kleiner Inseln, die man frei erforschen kann. Die Seefahrt mit dem eigenen Schiff nimmt daher einen hohen Stellenwert ein. Es gibt zwar auch freischaltbare Schnellreiseziele, doch ist man eben auch sehr viel mit dem Ross oder dem Schiff unterwegs. Die Spielwelt von Assassin's Creed Odyssey ist nämlich gigantisch, und neben Städten sowie antiken Stätten gibt es Berge, Täler und Höhlen, die verschiedene Geheimnisse verbergen. Die große Welt hat aber auch einen Nachteil: Die Ladezeiten sind ziemlich lang und gehen nach manch einem Bildschirmtod gern mal an die Substanz. Dafür sieht der Titel wirklich klasse aus. Das blaugrüne Wasser in der Bucht, das zumeist sonnige Klima, die imposanten Statuen – all das weckt schon ein wenig Urlaubsstimmung. Hin und wieder trüben aber zum Teil deftige Ruckler das Geschehen.

Assassin's Creed Odyssey Screenshot

Die gewohnten Kletterpartien geraten übrigens in diesem Teil ziemlich in den Hintergrund. Sicherlich kann der Charakter immer noch über Dächer hopsen, doch benötigt man dies im Verlauf eher wenig. Zudem gibt es immer mal wieder Probleme mit der Handhabung, sodass man schnell an einer alten Vase oder einem Baum hängen bleibt. Das Gameplay an sich macht trotzdem ziemlich Laune. Überall in der Welt gibt es Aufträge zu entdecken. So ziemlich jede Insel kommt mit einem kleinen Plot daher, der sich gern mal über mehrere Missionen erstreckt. Wer sich ungern mit Nebenaufgaben beschäftigt, wird früher oder später allerdings dazu gezwungen. Die Hauptmissionen können zwar stets angetreten werden, doch wird immer eine Stufe empfohlen. Ab einer gewissen Diskrepanz zur eigenen Stufe ist es dann fast schon unmöglich, die entsprechende Aufgabe zu erfüllen. So muss man eben auch allerhand Nebenmissionen erfüllen, um Erfahrungspunkte zu sammeln und neue Ausrüstung zu erhalten. Relativ simpel kann man neue Rüstungsteile im Menü anlegen und beim Schmied mittels Gravuren verbessern.

Erlangte Fähigkeiten werden in drei Bäumen eingesetzt, um Schleich-Eigenschaften, Fern- und Nahkampf zu verbessern. Dabei werden auch aktive Eigenschaften freigeschaltet, was einem im Kampf definitiv Vorteile bringt. Mittels Tastenkombination wird dann etwa die Klinge in Brand gesetzt oder der Feind geblendet. Außerhalb der Nahkämpfe oder den Auseinandersetzungen mit dem Bogen steht aber auch das Schleichen im Vordergrund. Dies ist wichtig, um nicht die Aufmerksamkeit von feindlichen Söldnern auf sich zu ziehen, was eben geschieht, wenn zu viele Soldaten offensiv umgebracht wurden. Die Aufgaben selbst sind relativ vielfältig und abwechslungsreich. Mal erkundet man einen Ort des Verbrechens und sammelt Beweise, mal bringt man einen Gegenstand von A nach B oder meuchelt einfach nur eine Zielperson. Darüber hinaus kann man in der Welt Schätze suchen oder Anhänger des Kultes verfolgen. An riesigen Schlachten nimmt der Spieler ebenfalls teil und verändert damit maßgeblich das Machtgefüge in der jeweiligen Region.

Assassin's Creed Odyssey
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Daniel Dyba am 31 Okt 2018 @ 14:52
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