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Trials Rising: Review

  Playstation 4 

Ubisoft hat mit der Trials-Serie bereits seit einigen Jahren ein heißes Eisen im Feuer. Das Geschicklichkeitsspiel mag zwar auf den ersten Blick simpel anmuten, versammelt aber seit jeher eine treue Fangemeinde hinter sich, die trotz mancher Frustmomente noch längst nicht aufgegeben hat. Dem Nachschub wird dementsprechend entgegengefiebert. Wer mag da also schon Nein sagen, wenn endlich ein neuer Serienteil erscheint? Mit Trials Rising dürfen die Anhänger abermals ihr Können unter Beweis stellen.

Mit Trials Rising um die Welt

Röhrende Motorräder, irrwitzige Strecken, lächerlich anmutende Stürze – all das klingt stark nach der Trials-Reihe. Einst als Download-Spiel gestartet, entert die Serie längst auch die Regale der Videospielhändler. Während die Fans nun wohl schon so ziemlich jedes Szenario erlebt und etliche Länder mit den PS-starken Rädern befahren haben, geht es mit Trials Rising abermals um die Welt. Im Gegensatz zum futuristisch angehauchten Teil Trials Fusion führt das aktuelle Spiel nun allerdings wieder in unsere Zeit. Fehlende Abwechslung braucht man deswegen aber nicht zu befürchten, denn der neueste Sprössling führt einen zu vielen unterschiedlichen Zielen auf dem Erdball.

Trials Rising Screenshot

Dabei sei gesagt, dass auch Trials Rising gewohntermaßen ohne erzählerischen Kontext auskommt. Das ist auch gut so, denn das Gameplay stand bei dieser Serie schon immer im Vordergrund, und so muss man sich nicht mit aufgesetzt wirkenden Handlungs-Elementen herumschlagen. Einen eigenen Recken für das Abenteuer darf man sich allerdings trotzdem erstellen, wobei die Auswahl in Sachen optischer Veränderung zumindest zu Beginn stark begrenzt ist. Dazu aber später mehr. Wichtiger ist die neue Weltkarte, die einem alle verfügbaren Abschnitte darbietet.

Schon beim Befahren der ersten Herausforderungen werden Serienveteranen schnell feststellen, dass man am zugrundeliegenden Spielprinzip eigentlich kaum etwas verändert hat. Zum Glück. Trials Rising versteht es nämlich abermals, den Spagat zwischen Frust und Motivation zu vollbringen. Kaum ein anderes Geschicklichkeitsspiel wirkt auf den ersten Blick so simpel wie ein Teil der Trials-Serie. Doch während die ersten Abschnitte mit Leichtigkeit und vollem Einsatz des Gashebels zu bewältigen sind, entfaltet sich der ganze Anspruch tatsächlich erst sukzessive. Die Strecken werden schwerer, es kommen neue Arten von Hindernissen dazu, womit man wesentlich mehr überlegen muss, wie bestimmte Abschnitte zu befahren sind. Physik ist alles in Trials Rising, und wer verstanden hat, wie sich die Motorräder verhalten, hat definitiv einen Vorteil. Die recht steile Lernkurve ist trotzdem kein Garant für erfolgreiche Herausforderungen. Ein wenig Lehrgeld muss hier jeder zahlen.

Trials Rising
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Daniel Dyba

Daniel Dyba am 01 Apr 2019 @ 11:29
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