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Ghost in the Shell - Stand alone Complex: Review

  Playstation 2 


Wird der Charakter im Spiel doch einmal so oft getroffen, dass er stirbt oder aber die Steuerung aufs Neue beginnt, zu nerven, und der Spieler stürzt ab, dann wird an einem sogenannten Checkpoint erneut begonnen. So muss nicht immer das gesamte Level neu in Angriff genommen werden. Unter Umständen kann sich allerdings auch dieser Weg schon etwas in die Länge ziehen - besser als ganz von vorne zu beginnen, ist es aber allemal.

In den einzelnen Missionen werden immer neue Gegner vorkommen, die nach und nach ausgeschaltet werden müssen. Ist so ein Feind nun vernichtet, lässt er in der Regel eine Waffe, Munition oder sogar Medi-Packs fallen. Motoko kann das alles aufnehmen, doch sollte der Spieler bei der Aufnahme einer neuen Waffe immer bedenken, dass die Heldin nur zwei Waffen tragen kann. Wird eine neue aufgenommen, so wirft sie die aktuell getragene einfach weg.

Wer viel Wert auf eine gute und gelungene Intelligenz der Feinde legt, sollte die Finger von diesem Spiel lassen. Diese Jungs sind alle mit nur wenig oder ohne Hirn geboren. Dabei wird sich sicher der eine oder andere fragen: Warum muss ich erst auf ihn schiessen, damit er mich überhaupt wahr nimmt? So wird es einem immer wieder vorkommen. Andererseits gibt es dann doch wieder Feinde, die einfach wahllos auf uns schiessen und sie zu erkennen ist fast unmöglich. Eine ausgeglichene KI ist also wirklich nicht vorhanden.

Ein guter Freund

Im Laufe des Spieles wird nicht nur mit derselben Heldin gespielt, es gibt auch noch den Agenten Batou. Dieser besticht allerdings bei weitem nicht mit einer solch gekonnten Akrobatik wie unsere Heldin. Dafür aber darf sich der Spieler bei diesem Agenten an einer ansehnlichen Waffenauswahl bedienen. Dieser Agent spricht eben lieber mit schlagfesten "Worten". Ab und zu wird der Spieler einen Roboter oder auch verschiedene Kanonen zur Bedienung bedienen müssen.

War es das schon?

Das Spiel selbst ist leider nicht sehr umfangreich geworden, denn bereits nach 12 Missionen ist die Story erzählt. Die Missionen können insgesamt zwar in drei verschiedenen Schwierigkeitsstufen gespielt werden, doch nicht jeder Spieler hat die Musse, das alles dreimal durchzuspielen. Wenigstens können noch diverse Duelle mit bis zu vier Spielern durchgeführt werden. Diese allerdings werden mit der Zeit auch ziemlich langweilig.

Technik

Wenn sich ein Spiel nicht besonders genau steuern lässt, führt das in vielen Szenen schon zu hohem Frust. Dies kann in diesem Spiel sogar des Öfteren passieren, und auch wenn sich die Steuerung gut einprägen lässt, darf so etwas heutzutage nicht mehr vorkommen. Die Grafik rückt in ein mittelmässiges Bild. Alles ist düster und fast schon einheitlich gehalten. Sicherlich trägt das zur passenden Atmosphäre bei, dadurch kommt allerdings kaum Abwechslung zutage. Wenigstens die Figuren gefallen sehr gut, denn sie bestechen durch gelungene Animationen. Auch die Effekte sehen sehr gut aus und bringen die Action gut rüber. Bei der Hintergrundmusik scheiden sich die Geister. Diese Musik ist sehr futuristisch und passend zum Spiel, wird aber sicherlich nicht jeden Geschmack treffen und somit schnell für gereizte Nerven sorgen. Was immer wieder schade ist: Die Entwickler hielten es nicht für nötig, eine deutsche Synchronisation einzubauen. Auch hier darf der Spieler nur englischen Worten lauschen oder den deutschen Untertiteln folgen.

Ghost in the Shell - Stand alone Complex
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Claudia Gruell am 20 Mai 2005 @ 14:42
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