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The Bard`s Tale: Review

  Playstation 2 

Nach einer schier unendlichen Entwicklungszeit haben die Entwickler bei inXile Entertainment endlich die Hommage an alle Rollenspiele, The Bard`s Tale, fertig programmiert. Eine zeitgemässe Grafikengine, eine spannende Geschichte und jede Menge Witz und Charme sollen für ein breites Grinsen auf den Gesichtern der Spieler sorgen. Ob The Bard`s Tale wirklich so lustig ist, wie die Entwickler versprechen, wir verraten es euch!



Story

Die Geschichte des Spiels kann man mit ein paar Worten beschreiben. Der Spieler tritt in die Fussstapfen eines Barden, der mit allerlei Charme und Mut versucht die Welt vor dem Bösen zu retten - natürlich völlig uneigennützig? Moment mal! Wer glaubt eigentlich, mit Verlaub, diesen Scheiss? Kein Mensch und besonders kein Barde würde jemals auf die Idee kommen sein Leben für irgendwelche unnützen Sachen zu opfern! Soll doch jemand anders die Welt retten, schliesslich gibt es doch sicherlich irgendeinen Idioten, der für diese Aufgabe wie gschaffen ist! Wahre Helden streben nach Macht, Geld, schönen Frauen und hören nicht auf ein Gefasel wie "Rettet die Welt und alles wird gut!", das ist völlig antiquiert. Und so zieht auch unsere Barde in The Bard`s Tale los, um möglichst viel Gold in seine Taschen zu ergaunern...

Gameplay

Wer bereits mit Spielen wie Baldur`s Gate oder Champions: Return to Arms vertraut ist, dem fällt auch der Einstig in The Bard`s Tale nicht schwer. Der Spieler steuert seinen Charakter in der 3rd Person-Perspektive. Dabei reist der Barde von Ort zu Ort und muss bestimmte Aufgaben lösen. Nur so erreicht er schliesslich am Ende sein Ziel, die Taschen voller Gold und natürlich das Herz einer Schönheit erobert zu haben. Während die Geschichte von The Bard`s Tale anhand einer groben Storyline aufgezogen wird, hat der Spieler teilweise Einfluss auf das Geschehen. So kann er nicht nur zwischendurch die zahlreich vorhandenen Nebenaufgaben lösen und so Extrapunkte verdienen, er kann auch die Hauptstory auf unterschiedle Wege bestreiten. Ebenfalls können seine Antworten in den Gesprächen mit anderen Personen Einfluss auf das Spiel haben. Antwortet der Spieler zum Beispiel recht verächtlich auf eine Frage, kann sein Gegenüber schon einmal zum Angriff übergehen. Antwortet man allerdings eher freundlich, kann sich ein Konflikt in Windeseile auflösen und der NPC hilft dem Spieler weiter.

Anders als in herkömmlichen Hack´n Slay-Rollenspielen kämpft der Barde nicht alleine gegen alle, sondern ihm stehen auch zahlreiche Kreaturen zur Seite, die der Spieler mit seiner Zauberflöte beschwören kann. Am Anfang des Spiels kennt der Barde nur wenige Lieder, so kann er zum Beispiel eine Kampfratte oder aber eine Donnerspinne, die Blitze verschiesst, herbei beschwören. Durch das Lösen von Aufgaben erlernt der Spieler im Laufe der Zeit weitere Musikstücke, die natürlich immer mächtiger werden. So kann er zum Beispiel einen Leibwächter herbeirufen, einen Feuerdämonen oder einen Kundschafter. Dieser hat die Aufgabe fallen gelassene Gegenstände auf dem Schlachtfeld einzusammeln. Je nach Situation gibt es also unterschiedliche "Helfer", die dem Spieler zur Seite stehen. Diese sind auch unbedingt notwenig, kommen die Gegner stets in Scharen und sind schon am Anfang des Spiels recht gut ausgerüstet.

The Bard`s Tale
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Alexander Boedeker

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Alexander Boedeker am 11 Apr 2005 @ 07:24
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