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EyeToy - Antigrav: Review

  Playstation 2 


Du bist der Gamepad!

Bislang konnten sich Trendsportfreaks ein Skateboard-Pad kaufen, um so etwas authentischer mit Tony Hawk durch die Levels zu skaten oder die Hügel hinunter zu boarden. Dies klappte aber meist eher schlecht als recht. Das dürften sich die Entwickler von Harmonix wohl auch gesagt haben und programmierten ein Spiel, das sich mit Hilfe der EyeToy Kamera komplett mit dem Körper steuern lässt. Gleichzeitig ist es auch ein Schritt weg vom ewigen Einheitsbrei der EyeToy Minigames zu einem eigenständigen Spiel. Bevor ihr loslegen könnt, müsst ihr euch vor der Kamera positionieren und euren Kopf fotografieren lassen. So kann das Spiel dessen Position fortan erkennen. Während dem Spielen könnt ihr euch, anders wie bei den meisten EyeToy Spielen, nicht auf dem Bildschirm sehen. Dies ist auch nicht nötig, denn an einer Anzeige am unteren rechten Bildschirmrand könnt ihr die Position der Hände und des Kopfes jederzeit ablesen.

Wenn ihr während des Spiels in die Hocke geht oder springt, macht eure Spielfigur dasselbe. So könnt ihr Hindernissen ausweichen oder auf Schanzen hoch in die Lüfte springen. Ich der Luft könnt ihr dann durch gezielte Bewegungen mit den Händen die einzelnen Tricks ausführen. Am meisten Punkte macht ihr jedoch, wenn ihr wie wild mit den Händen umherfuchtelt, um so viele verschiedene Tricks auszulösen. Seid ihr auf dem Boden, könnt ihr mit den Händen bremsen, beschleunigen und in die gewünschte Richtung fahren. Dabei könnt ihr auch den Turbo auslösen, wenn ihr in die Hocke geht. Befindet ihr euch auf einem Rail, müsst ihr eure Hände nach den farbigen Objekten ausstrecken, um diese aufzusammeln. So könnt ihr jede Menge Punkte verdienen, werdet schneller und könnt sogar geheime Wege freischalten. In der Luft müsst ihr mit den Händen steuern, damit ihr durch die Ringe fliegen könnt und nicht wieder auf dem Boden landet.

Multiplayer

Ihr könnt EyeToy: Antigrav auch bis zu viert vor einer Konsole spielen. Es stehen euch dieselben Spielmodi zur Verfügung und ihr müsst nacheinander spielen. Somit ist dieser Modus ziemlich unspektakulär, da man nichts speziell auf Multiplayer zugeschnittenes geboten bekommt.

Technik

War die Grafik bislang bei allen EyeToy Spielen äusserst unspektakulär, dürft ihr bei Antigrav durch grosse Welten fahren. Dabei wurde eine aufgemotzte Amplitude Engine verwendet. Das Ganze ist ziemlich futuristisch ausgefallen und oftmals kommt man sich vor wie in Luc Bessons Film "Das fünfte Element". Doch neben einer futuristischen Stadt erwarten euch noch Aussenwelten und eine Schneestrecke. Im Grossen und Ganzen fahrt ihr durch abwechslungsreiche und recht detailreiche Welten, in denen es nur selten zu kleinen Rucklern kommt.

Soundmässig dürft ihr bei Harmonix keine Überraschungen erwarten. Euch erwartet fetziger Elektro-Sound von Apollo 440, der gut zum Spielgeschehen passt.

EyeToy - Antigrav
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David Hengartner am 28 Mai 2005 @ 14:03
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