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Gran Turismo 5: Review

  Playstation 3 

Tuning, Tuning, Tuning!

Tuning ist in Gran Turismo 5 ein wesentlicher Bestandteil des alltäglichen Geschäfts. Nur durch den Kauf und die Installation neuer Komponenten passt ihr die Karren an das Wettkampfniveau an und erhaltet neue Möglichkeiten, das Setup zu ändern. Kenner der Serie werden sich darüber freuen, dass die strikte Prozentregelung neuer Teile, wodurch ihr einen fest vorgegebenen Leistungszuwachs nach der Installation erhaltet, Geschichte ist.

Einen VW Lupo - um beim eingangs genannten Beispiel zu bleiben - auf über 200 PS zu prügeln, ist schier unmöglich. Schafft ihr es doch, wird er trotz alledem nicht mit einem echten Rennwagen konkurrieren können. An optischen Modifikationen gibt es freilich kaum Nennenswertes. Vielen Modellen könnt ihr einen Spoiler verpassen oder die Felgen wechseln und aus einem begrenzten Angebot aus Lackfarben die für euch passende wählen. Das war es dann auch schon. Doof? Zu wenig? Eigentlich nicht - zwar bietet Forza 3 bei der Individualisierung enorm viel mehr, doch GT5 beschränkt sich auf das Essentielle: Leistungs-Updates.

Viel Blech, wenig Einsatz

Wer den Einzelspielermodus anpackt, sollte sich Zeit nehmen. Wo Forza 3 mit etlichen Rennveranstaltungen auftrumpft, die man der Reihe nach absolvieren kann, geht der Konkurrent einen Schritt weiter. So gibt es beispielsweise wieder die Lizenzprüfungen, die euch nach und nach das Rennfahren beibringen und in Dutzenden kniffligen Tests viel Geduld und technisches Verständnis abverlangen. Freudige Kunde: Für den Einstieg in die Rennserien werden nun keine Lizenzen zwingend vorausgesetzt, stattdessen erhaltet ihr durch eure Fahrerstufe Zugriff auf höherklassige Events. Daneben gibt es spezielle Veranstaltungen, in denen ihr mit einen VW Bus über das Top Gear-Gelände in England brettern könnt, unter Sebastian Loebs Anweisungen das Rallyefahren erlernt, mit Jimmie Johnson NASCAR-Ovale unsicher macht oder mit Gokarts über kleine Kurse heizt. Insbesondere die Karts sind die heimlichen Stars in Gran Turismo 5 - mit ihnen bei über 120 km/h in eine Haarnadelkurve zu fahren und erst hinter dem Scheitelpunkt zu bremsen, hebt den Spass gewaltig und wird auch unter Neulingen für Begeisterung sorgen.

Gran Turismo 5 Bild

Im klassischen A-Spec fahrt ihr selber und versucht mit eurem Wagen, die Konkurrenz hinter euch zu lassen. Dabei gibt es bestimmte Zugangsbeschränkungen - mal könnt ihr nur mir einer Frontmotor-Heckantrieb-Schleuder an den Start rollen, mal sind es nur englische Wagen, die zugelassen sind, mal nur Boliden aus einem gewissen Zeitraum. Alles dient dazu, das Starterfeld möglichst ausgeglichen zu gestalten. Nicht immer gelingt das. Einerseits bietet sich die Möglichkeit, den Boliden so weit zu tunen, dass er in vielen Bereichen der Konkurrenz überlegen ist, andererseits agiert die KI sehr defensiv. Die Computerfahrer sind nicht mehr ganz so langsam wie im vierten Teil und wagen tatsächlich den einen oder anderen Überholversuch. Mit der Brechstange agieren sie aber nicht, eine Fahrer-DNA wie bei Forza 3 und Race Driver: GRID, wo ihr gegen eine Reihe populärer echter Piloten antreten konntet, fehlt zudem. Auch im Vergleich zu den Simulationen von SimBin, in denen die Konkurrenten schnell fahren, aber konservativ agieren, fällt GT5 ab.

Gran Turismo 5
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Die Tokyo R246 darf natürlich nicht fehlen.

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Europäische Fabrikate werden in GT5 stiefmütterlich behandelt

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Schadensmodell? Ja, aber erst ab Fahrerlevel 20

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Kleine Highlights: Die Karts

Daniel Wendorf am 02 Dez 2010 @ 12:21
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