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Hulk - Ultimate Destruction: Review

  Playstation 2 


Der Hulk trifft auf GTA

Der Storymodus von Hulk birgt zunächst einige Überraschungen. Denn statt streng linear durch einige Levels geführt zu werden, besteht die Spielwelt aus zwei grossen Arealen, von denen zunächst nur die Stadt frei betreten werden kann. Dort habt ihr jedoch, genau wie in GTA, völlige Bewegungsfreiheit. Eine Karte zeigt euch wichtige Punkte in der Metropole an, was zum Grossteil Haupt- und Nebenaufgaben sind. Die Hauptaufgaben bringen die Geschichte voran, während die Nebenaufgaben einzig und allein dem Spass und der Verbesserung der Spielfigur gelten.

Für jede bestandene Nebenmission erhaltet ihr wichtige Punkte, die ihr später in den Ausbau der Fähigkeiten des Hulks stecken könnt. Da der grüne Bursche zwar gross und stark ist, anfangs jedoch nur wenige Angriffe auf Lager hat, besteht dort auch dringender Aufholbedarf. Mit der Zeit schaltet ihr dann immer wahnwitzigere Attacken frei. Habt ihr schon immer davon geträumt einen hochgehobenen LKW als Schutzschild zu benutzen? Kein Thema! Ihr könnt auch im Vorbeilaufen Objekte oder Menschen greifen und diese dann auf eure Gegner werfen.

Die Nebenmissionen an sich sind meistens sehr witzig und laden immer wieder dazu ein, noch eine Runde zu spielen. In einer Mission steht ihr beispielsweise auf einem Hausdach. Über dem Abgrund schwebt ein Helikopter, aus dem in kurzen Abständen immer wieder Soldaten in die Tiefe springen. Der Hulk hat nun eine riesige Stahlstange in den Händen, was für euch nur eines bedeuten kann: Schlagt die herunterfallenden Soldaten möglichst weit durch die Gegend! Neben solch frechen bis morbiden Missionen gibt es aber auch einige Heldentaten. So müsst ihr hilflose Patienten vom Dach des brennenden Krankenhauses retten, oder in der Stadt fahrende Taxen möglichst schnell von Punkt A nach Punkt B bringen. Wer mag kann auch einfach alles plattmachen, was ihm in die Quere kommt. In dem Fall steigt dann, genau wie bei GTA, der Verfolgungsgrad, bis am Ende eine Spezialeinheit gegen euch anrückt. Sobald ihr diese ausgeschaltet habt, wird die Anzeige wieder zurückgesetzt und ihr habt wieder eure Ruhe. Dafür seid ihr allerdings auch einige wichtige Punkte reicher, die ihr zum Aufrüsten verwenden könnt.

Der Storymodus

Ob ihr es glaubt oder nicht, aber das Spiel hat sogar eine Geschichte. Wie so oft geht es jedoch darum, dass Bruce Banner sein Alter Ego gerne loswerden möchte. Dabei ist er jedoch nicht alleine, sondern wird tatkräftig von einem Freund unterstützt, der sich in einer Kirche abseits des Geschehens verschanzt hat. Von dort aus bekommt ihr dann auch immer Informationen zu eurem nächsten Einsatz.

Diese sind auf Dauer aber leider nur wenig abwechslungsreich. Etwa neunzig Prozent des Spiels seid ihr damit beschäftigt, bestimmte Objekte entweder zu zerstören, zu beschützen oder sie zur Kirche zu schleppen. Nur gelegentlich gibt es dann einige interessante Aufgaben, die aus dem Alltagsbrei etwas hervorstechen. Wirklich störend ist diese Tatsache jedoch merkwürdigerweise nicht, denn mit Hulks Zerstörungsmöglichkeiten werden selbst simple Plattmach-Aufträge nie so wirklich langweilig.

Gelegentlich ist auch einmal eine Mission dazwischen, die euch zu mehreren Orten im jeweiligen Areal schickt. Schade ist dabei dann nur, dass ihr in solchen Fällen oftmals zurück zur Kirche müsst, was zumindest auf der PS2-Version für kurze Ladezeiten sorgt. Diese sind mit etwa zehn Sekunden zwar sehr kurz geraten, dennoch wäre es schöner, wenn die gesamte Mission ohne Ladezeit zu bewältigen gewesen wäre. Bei kürzeren Aufträgen an einem einzigen Ort tritt dieses Problem aber ohnehin nicht auf.

Hulk - Ultimate Destruction
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Benjamin Boerner am 25 Sep 2005 @ 00:37
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