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Hulk - Ultimate Destruction: Review

  Playstation 2 


Schwächen in der Präsentation?

Zwar macht der Storymodus einen Heidenspass, doch hin und wieder stellt sich die Frage, warum die Qualität der Präsentation dermassen schwankt. Zu Beginn bekommt ihr eine hervorragende CG-Sequenz zu Gesicht, die wirklich Lust auf mehr macht. Im späteren Spielverlauf müsst ihr euch dann jedoch öfters als euch lieb sein wird mit Texteinblendungen herumschlagen. Eine Frage des Geldes? Nicht unbedingt, denn zumindest die Sprecher sind gut besetzt. So ist zum Beispiel der Schauspieler Ron Perlman (Hellboy, Blade 2, "Alien - Die Wiedergeburt") mit von der Partie. Die Dialoge sind dabei zwar durchaus informativ und unterhaltsam, doch simple Texteinblendungen sind heutzutage eben nicht mehr ganz in Mode.

Ansonsten stört im Spiel eigentlich nicht viel. Einige Ladezeiten hätten vielleicht vermieden werden können, doch da selbige meistens nur sehr kurz ausfallen, kann man darüber schon mal hinwegsehen. Besonders, wenn das eigentliche Spiel zwischenzeitlich dermassen gut aufdreht. Besonders bei den Bosskämpfen zeigt das Spiel, was es auf dem Kasten hat. Hier geht wirklich alles in die Brüche, was nicht absolut zerstörungssicher ist. Mal tretet ihr gegen andere Mutanten an, ein anderes Mal muss Hightech-Equipment eliminiert werden, das euch an den Kragen will. Egal wer oder was euer Gegner ist, das Gelände ist danach meistens nichts weiter als Schutt und Asche.

Wirklich schade ist hingegen, dass der Titel keinen Mehrspielermodus spendiert bekommen hat. So als kleiner Bonus wäre es sicherlich extrem interessant gewesen, sich mit zwei Mutanten durch die Areale zu schlagen und dabei alles um sich herum zu verwüsten. Wie schön wäre es gewesen, seinem Kontrahenten einfach einen LKW vor die Nase zu pfeffern? Schade! Vielleicht beim nächsten Mal?

Die Technik

Einen Grafik-Award wird Hulk zwar nicht gewinnen, aber dank der vielen Möglichkeiten sieht der Spieler darüber gerne einmal hinweg. Wie immer bei solchen Geschichten müssen die Entwickler einen Kompromiss aus Optik und Spielbarkeit finden. In diesem Fall wurde also die Grafik ein wenig zurückgeschraubt, um dafür aber auch wirklich alles zerlegen zu können. Versteht mich aber bitte nicht falsch! Hulk sieht keinesfalls schlecht aus. Ganz im Gegenteil! Die Strassen sind ordentlich bevölkert, die Animationen sind gut und die Zerstörungsorgien sehen sehr befriedigend aus. Verglichen mit den grafischen Top-Titeln auf der PS2, wie zum Beispiel God of War, muss der Spieler allerdings natürlich Abstriche machen.

Auf der akustischen Seite überzeugt der Titel eigentlich von Anfang an. Die Synchronsprecher sind, wie bereits erwähnt, sehr gut und tragen anständig zur Atmosphäre bei. Alleine schon die Schreie des Hulks sorgen für eine wohlige Gänsehaut bei allen Fans. Rechnet ihr dann noch das kräftige Wummern aus den Boxen dazu, wenn der Hulk durch die Strassen rennt oder Dinge durch die Gegend schleudert, dann fühlt ihr euch wirklich wie ein lebender Panzer. Für die besten Ergebnisse bietet es sich also an, die Boxen ordentlich aufzudrehen.

Hulk - Ultimate Destruction
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Benjamin Boerner am 25 Sep 2005 @ 00:37
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