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Pro Evolution Soccer 6: Review

  Playstation 2 

Lang lebe Castolo!

Kommen wir nun zu den Spielmodi. Nebst dem Einzelspiel, der Liga und den Pokalwettbewerben bildet die beliebte Meisterliga erneut den Dreh- und Angelpunkt des Spiels. Ihr übernehmt die Kontrolle über einen bestehenden Verein, welcher aber fiktive Spieler enthält. Fans freuen sich also auf ein Wiedersehen mit Ximelez, Espimas, Stremer, Castolo und Co. Das Team startet in der zweiten Liga und entsprechend sind die spielerischen Fähigkeiten aller beteiligten Akteure. Bis zu den ersten Verhandlungen kämpft ihr euch so durch wenig spektakuläre Spiele und behauptet euch an der Tabellenspitze. Danach müsst ihr euer Transfergeschick unter Beweis stellen und möglichst billige Spieler mit grossem Zukunftspotential finden. Nach einem glanzvollen Aufstieg und einer Doublette in Meisterschaft und Pokalrunde sind weitere, namhaftere Zuzüge möglich und grösserer Spielspass garantiert. Die Meisterliga kann auch in der sechsten Auflage noch vollends überzeugen und langfristig motivieren.

Wer sich in Sachen Pro Evolution Soccer als Anfänger bezeichnet, sollte sich unbedingt den ausführlichen Trainingsmodus zu Gemüte führen. Alle grundlegenden und erweiterten Bewegungen werden hier übersichtlich gezeigt und können sogleich selber geübt werden. Darüber hinaus empfiehlt sich das spezifische Training von Standardsituationen, welche im Ernstkampf immer wieder für die Entscheidung sorgen können.

Zwei neue Modi

Nebst den bislang vorgestellten fünf Spielmodi sind noch zwei brandneue Menüpunkte hinzugekommen. Der eine Modus hört auf den Namen "Internationale Herausforderung" und kann getrost als WM-Modus inklusive Qualifikation angesehen werden. Die zweite Neuerung ist in dieser Hinsicht wesentlich neuartiger: Ein Zufallsspiel mit Spielern aus vier ausgewählten Mannschaften ist hierbei das Kernelement. Wer also sowohl mit italienischen Verteidigern, englischen Mittelfeldspielern und französischen Stürmern spielen möchte, sollte sich diesen Menüpunkt näher anschauen. Es sollte aber bedacht werden, dass nur die National- beziehungsweise Vereinsmannschaften bestimmt werden können. Die Spieler, welche letztendlich auf dem Platz stehen, werden zufällig gewählt. Apropos Spieler: In Sachen Lizenzen zeigt sich der sechste Teil etwas ausgereifter, hinkt jedoch dem Konkurrenten FIFA 07 in dieser Beziehung deutlich hinterher. Fast schon skandalös ist indes die Absenz der gesamten deutschen Bundesliga, was bei so manchen Spielern für blankes Entsetzen sorgt. Ausser den Bayern ist keine einzige deutsche Mannschaft im Spiel enthalten.

Wie bereits der Vorgänger lässt sich auch Pro Evolution Soccer 6 online spielen. Dank einer grossen Spielgemeinschaft und flüssigem Ablauf sorgt das direkte Kräftemessen für viel Spannung. Darüber hinaus sorgt eine Online-Rangliste für die nötige Motivation.

Pro Evolution Soccer 6
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Can Baris am 22 Nov 2006 @ 14:05
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