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God Hand: Review

  Playstation 2 

Hätte Gene nur den Vorteil, härter als seine Gegner zuschlagen zu können, wäre dieser wohl durch die meist überlegene Anzahl von Widersachern schnell dahin. Doch in petto hat er weitere Überraschungen wie äusserst schnelle Bewegungen, um Angriffen ausweichen zu können, oder die wohl wirkungsvollsten Spezialattacken wie zum Beispiel Götterschlag oder Schockwelle zur Verfügung. Die Chance, sich schneller als seine Gegner bewegen zu können, ist sicherlich aus Matrix bekannt. Und tatsächlich ähnlich schnell kann man mit Gene einen Satz rückwärts machen, um Raum zwischen sich und seine Gegner zu bringen oder eben um dem nächsten entgegenzutreten. Innerhalb eines Levels tauchen immer mal wieder Zwischengegner auf, bei welchen dann die Musik und Atmosphäre düster werden und welche entsprechend schwieriger zu meistern sind. Das hebt die Atmosphäre und den Adrenalinspiegel im eigenen Blut.

Damit Gene nicht nach einigen Kämpfen bereits völlig erschöpft am Boden liegt und keuchend vor seinen Widersachern um Gnade winselt, gibt es während der einzelnen Abschnitte eines Levels die Chance, gesundheitsfördernde Items zu sich zu nehmen. Ausserdem werden die Kräfte zusätzlich nach jedem Level wieder aufgefrischt. Insgesamt hat man beim Schwierigkeitsgrad die Auswahl zwischen Leicht, Mittel und Schwer, wobei letztere Option erst freigespielt werden muss. Wie bereits erwähnt wird God Hand anhand von In-game-Zwischensequenzen weitererzählt, wobei die weiteren Charaktere und Handlungen oft genauso schräg wie lustig anzusehen sind. Nach relativ kurzer Zeit trifft man zweimal auf einen etwas rundlicheren, Zigarre rauchenden Typen, der mit Hilfe verschiedener anderer Gestalten Gene eins auf die Mütze geben will. Alle sind wohl sehr an der Gotteshand interessiert und bringen ihre Intention durch den einen oder anderen kräftigeren Schlag mehr als deutlich zum Ausdruck. Im Laufe des Spiels trifft man noch auf einen Haufen weiterer skurriler Gestalten, die sich Gene in den Weg stellen.

God Hand bietet schnelle und nette Animationen der Charaktere, zum Setting passende Musik und coole Effekte. Doch leider haben sich auch hier einige verbesserungswürdige Dinge eingeschlichen. Das grösste Manko ist wohl die lieblos gestaltete Umgebung des Spiels. Hier kann man ab und zu Tische zu Kleinholz verarbeiten und ein paar Fässer oder Kisten werfen und Türen öffnen, jedoch ist es das hinsichtlich der Interaktion dann schon gewesen. Details innerhalb der Levels sowie Abwechslung sucht man leider vergebens. Die Anzahl der verfügbaren Gegner ist insgesamt eher überschaubar und langweilt bereits nach kurzer Zeit.

God Hand
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Kim Radojewski am 13 Feb 2007 @ 23:16
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