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Ghost Rider: Review

  Playstation 2 

Kratos?

Schon zu Beginn fällt auf, dass die Entwickler wahrscheinlich etwas faul waren und hemmungslos die Spielideen, Spielmechanik und selbst die Steuerung beinahe unverändert Sonys Actionkracher God of War nachempfunden haben. Nicht kopieren liessen sich allerdings der Spielspass und die unvergleichliche Atmosphäre aus dem Vorbild. Die Kämpfe werden schon nach kurzer Zeit langweilig, da die Gegnervielfalt zu wünschen übrig lässt und die Metzeleien insgesamt etwas zu eintönig inszeniert sind. Zudem ist das Missionsdesign sehr abwechslungsarm gestaltet. Meistens betretet ihr ein abgegrenztes Gebiet, der einzige Ausgang wird versperrt und eine Horde Widersacher taucht auf. Diese gilt es zu verdreschen, ehe ihr in den nächsten Abschnitt gelangen dürft, wo das Ganze wiederholt wird. Dies geht so weiter, bis ihr das Levelende erreicht habt. Nicht besser sieht es bei den Motorradsequenzen aus. Die Kurse ähneln sich viel zu stark und bergen einige Frustmomente, da des Öfteren einfach zu viele Hindernisse in zu kurzen Abständen aufeinander folgen. Abgesehen davon bieten die Fahreinlagen zu wenig, da ihr einfach nur auf dem Feuerknopf rumhämmern müsst und zwischendurch Dämonenwesen mit einigen gezielten Kettenhieben von ihren Höllengefährten trennen müsst.

Gehobener Durchschnitt

Technisch ist der Titel durchaus solide gelungen. Die verschiedenen Umgebungen ähneln sich zwar, die Präsentation ist jedoch ansehnlich und vermittelt eine passende Höllenatmosphäre. Die Umbebungen sind detailliert gestaltet und bieten den einen oder anderen Hingucker. Auch die Effekte und Charaktermodelle können sich sehen lassen. Das solide Gesamtbild wird lediglich von den etwas steifen Animationen und gelegentlichen Rucklern getrübt. Gelungen ist auch die Synchronisation der Spielfiguren und Erzähler. Originalsprecher aus dem gleichnamigen Film sucht ihr jedoch vergebens. Auf einem eher altertümlichen Niveau befinden sich aber die Soundeffekte, die sich ständig wiederholen und zum Teil unpassend klingen. Selbiges gilt für den rockigen Soundtrack, der im Hintergrund vor sich hin dudelt und mit der Zeit nur noch auf die Nerven geht. Habt ihr den Titel durchgespielt, könnt ihr noch jede Menge Bonusmaterial freischalten. So könnt ihr euch beispielsweise ein Making-Of Video und einige Comicstrips anschauen.

Ghost Rider
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Sebastian Fahrni am 21 Mrz 2007 @ 22:09
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