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God of War III: Review

  Playstation 3 

Es klingen die Ketten

Wenn die Präsentation dermassen bombastisch daherkommt, drängt sich schnell der Verdacht auf, dass hier von allfälligen spielerischen Mängeln abgelenkt werden soll. Doch weit gefehlt! God of War III spielt sich ebenso flüssig wie seine Vorgänger und bietet dazu noch einige willkommene Detailverbesserungen. Den Hauptteil des Spiels werdet ihr wie gehabt im Kampf verbringen und dabei auf das bewährte Waffenarsenal eures Spartaners zurückgreifen. Zu den charakteristischen Klingen von Athena, welche an langen Ketten befestigt sind und so gegen die Kontrahenten geschleudert werden, gesellen sich einige interessante neue Items. Diese nehmt ihr zumeist besiegten Bossgegnern ab und repräsentieren eine entsprechende Fähigkeit. Das Portfolio an Moves aus den Vorgängern wurde dabei sinnvoll erweitert und Fähigkeiten wie ein Ausweichmanöver in der Luft, eine Sprint-Attacke und die Möglichkeit, eure Gegner mit Helios' Kopf zu blenden, machen euch das Leben erheblich leichter. Dabei könnt ihr eure Fähigkeiten jeweils wie gehabt mit den aus besiegten Gegnern gewonnenen roten Seelen verbessern und erweitern. Auch Kratos' Grundangriffe wurden um einige Interessante Optionen, wie etwa die Rammbock-Attacke, erweitert.

God of War III Bild
Äusserst löblich kommt die Tatsache daher, dass ihr für den Waffenwechsel zu keinem Zeitpunkt in ein Menü wechseln müsst. Die Entwickler des Spiels nutzen den Sixaxis-Controller aufs Äusserste aus und lassen euch sämtliche Waffenkombinationen sowie magischen Fertigkeiten direkt mittels Tastenkürzel anwählen. Während dies in der Regel gut funktioniert, haben sich doch einige kleine, aber feine Ungereimtheiten eingeschlichen. So dient die L1-Taste in Kombination mit der Quadrat- und Dreiecktaste zum Auslösen von Spezialangriffen, lässt euch allerdings zusammen mit der X-Taste einen Waffenwechsel vollziehen. Problematisch wird das jeweils dann, wenn man Gegner mittels L1-Taste attackiert und dazu die X-Taste zum Springen verwenden möchte. Oftmals wechselt Kratos dann die Waffe, anstatt den gewünschten Sprung zu vollführen. Man gewöhnt sich zwar bald an diese doppelte Belegung, das Problem hätte aber mittels alternativer Tastenkombinationen gänzlich vermieden werden können.

Keine Kompromisse!

Das Kernstück der Kampfsequenzen bilden nach wie vor die opulent in Szene gesetzten Finishing-Moves, für welche die Serie bekannt geworden ist. Dabei werden die einzugebenden Tastensequenzen nun jeweils am Bildschirmrand eingeblendet, was euch freie Sicht auf Kratos' brutale Gnadenstösse gewährt. Die Betonung liegt hier auf brutal, ist der abschliessende Teil der Trilogie doch gleichzeitig auch der blutigste. Wenn es allerdings einen Videospielcharakter gibt, zu dem ein hoher Gewaltgrad passt, dann ist das Kratos. Der aschgraue Spartaner war noch nie für seine Kompromissbereitschaft bekannt, und wer sich entschliesst, ihn zu provozieren, sollte sich frühzeitig von seinen Gliedmassen verabschieden. Dass der Titel damit in weite Ferne von Kinderhänden gehört, bedarf kaum gesonderter Erwähnung.

God of War III
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Ettore Trento am 08 Mrz 2010 @ 19:42
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