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Yakuza 4: Review

  Playstation 3 

Achthundert Namen

Neben der Suche nach einer neuen Lebenspartnerin, vertun wir uns in luxuriösen Clubs, knacken Highscores in Spielhallen oder versuchen uns in Karaoke, das nötige Kleingeld vorausgesetzt. Die Optionsvielfalt des virtuellen Zeitvertreibs ist mannigfaltig und abwechslungsreich und wird nur selten vom roten Faden behindert. Das ist beispielsweise dann der Fall, wenn wir erst im fortgeschrittenen Handlungsverlauf Zugang zu bestimmten Arealen erhalten. Leider sind aufgeklaubte Gegenstände sowie bezirzte Damen an den jeweiligen Charakter gebunden. Läuten wir indes den nächsten Akt ein, beginnen wir in alter Frische von vorne. Der allgemeinen Logik mag das zuträglich sein, es zerstört aber auch jeglichen spielerischen Fortschritt. Zumindest auf einer subjektiven Ebene.



Grasen wir mal nicht die Stadt nach nützlichen Gegenständen, potenziellen Neben-Quests oder interessanten Geheimnissen ab, sehen wir uns in Yakuza 4 vor allem mit zahlreichen Gegnern konfrontiert. Denn immerhin dreht sich noch immer alles um die verschiedenen Mafiaclans. Für den eher weniger japanaffinen Spieler kann die Fülle gleich klingender Namen jedoch schnell zur Krux ausarten. Sohei Dojima hier, Koji Shindo da - letztlich macht der Name unserer Kontrahenten für die spektakulären Gefechte keinen Unterschied. Wer aber wirklich alle Feinheiten der Story verstehen will, kommt um den spielinternen Notizzettel samt aufgelisteter Figuren nicht herum. Ferner solltet ihr mit den Gegebenheiten der Vorgänger vertraut sein. Dazu befinden sich wie immer einige Videos auf der Scheibe, die den handlungsrelevanten Stoff aufs Wesentliche komprimieren - vorbildlich!

Bei den Kämpfen per se hat sich nicht allzu viel getan. Die vier Protagonisten verfügen über individuelle Kampfstile und bringen so etwas Abwechslung ins Geschehen. Mit wenigen Knöpfen schlagen wir - wahlweise auch mit selbstgebastelten oder vom Strassenrand aufgehobenen Hilfsmittelchen - auf unsere Gegner ein und geben ihnen mit teils drastischen Finish-Sequenzen den Rest. Eingeheimste Erfahrungspunkte investieren wir in noch spektakulärere Manöver und erhalten so nach und nach Zugang zu Spezialattacken. Weil wir unsere Umgebung zu jeder Zeit mit einbeziehen dürfen und so unsere Widersacher etwa um eine Laterne wickeln, verlieren die Scharmützel auch nach Stunden kaum an Reiz. Und sollte sich doch einmal Monotonie ankündigen, so finden wir abseits der Haupthandlung genügend Möglichkeiten, unsere Kampfkünste zu verfeinern.

Yakuza 4
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Mirco Kaempfer am 04 Apr 2011 @ 13:42
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