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EyeToy - Play: Interview

  Playstation 2 

Im Rahmen des Grid 2002 war es uns möglich mit Jason Fitzgerald von SCE London über Sonys neues, innovatives Projekt Eye Toy zu sprechen. Was er sich von Eye Toy erhofft und was der Spieler schlussendlich geboten kriegt, erfahrt ihr in unserem Special.



GBase:

Mit Eye Toy haben sie etwas Neues geschaffen. Aber wie bei allem Neuen, wird es wohl bald kopiert werden. Wann rechnen Sie damit?

Jason Fitzgerald:

Ich denke es wird nicht so schnell passieren. Die Eye Toy Mini Games mögen zwar einfach erscheinen, aber die Technologie, die dahinter steckt, ist es sicher nicht. Wir haben mehr als ein Jahr nur in die Forschung investiert. Wir wollten vor allem herausfinden, was man überhaupt mit der Kamera tun kann, was man mit einer Kamera tun kann, was man mit einem Controller nicht erreichen könnte und in welchem Bereich wir das schlussendlich einsetzen können. Und genau dieses Wissen haben wir in die Mini Games einfliessen lassen. Ich denke es wird Spiele geben, welche ebenfalls die Kamera nutzen, aber nicht in sehr naher Zukunft.

EyeToy - Play Bild

GBase:

Was halten Sie von den japanischen Entwicklungen wie Police 24/7 oder Para Para Paradise?

Jason Fitzgerald:

Japanische Entwickler benutzen sicher häufiger Zusatzcontroller als beispielsweise die europäischen Entwickler. Und das funktioniert auf dem japanischen Markt, da sich dort Peripherie verkaufen lässt, während sich auf dem europäischen Markt Zusatzgeräte nicht so gut verkaufen. Dessen sind wir uns auch voll bewusst, daher haben wir uns entschlossen, etwas zu nutzen, das nicht nur für ein Game gekauft wird, sondern immer wieder für neue Spiele genutzt werden kann. Da japanische Games sehr spezifisch auf einen Controller ausgerichtet sind und längerfristig nicht sicher unterstützt werden, sind das keine funktionierenden Modelle für Europa. Das heisst aber bestimmt nicht, dass japanische Spiele schlecht sind, denn Guitar Freaks oder eben Police 24/7 sind sehr gute Games.

GBase:

Wir die Kamera auch eine Rolle in der Online Strategie von Sony spielen?

Jason Fitzgerald:

Nun wahrscheinlich nicht im Bereich Video Transfer während Game Session, denn dafür ist die Bandweite vielerorts nicht ausgelegt. Die Ideen sind zwar vorhanden, aber da wir mit vielen externen Anbietern zusammenarbeiten, müssen wir uns im Augenblick auf die vorhandene Bandbreite beschränken. Ich denke aber die Kamera wird in vielen Bereichen existierende Games erweitern, beispielsweise First Person Shooter, damit ein wenig von der Atmosphäre auch online entsteht, die man sonst nur hat, wenn man Freunde zum Spielen einlädt.

GBase:

Was ist mit der Idee aus Counter Strike, also die Möglichkeit die Gesichter der Spielfiguren zu personalisieren?

Jason Fitzgerald:

Ich denke sobald die Kamera im Handel erhältlich ist, wird es auch Entwickler geben, die an diesem Konzept arbeiten werden. Aber das wird natürlich ein cleverer Umgang mit der Kamera erfordern, damit ein solches Bild auf einer Spielfigur auch gut aussieht. Es ist eine Herausforderung, aber es ist machbar und ich bin mir sicher, irgendein Entwickler wird es sicher verwirklichen. Wir würden es vielleicht tun, aber unser Studio entwickelt keine First Person Shooter und wir planen es im Augenblick auch nicht.

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Admin

 
Admin am 01 Apr 2005 @ 14:59
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