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Logitech: PS3-Joypads Hardware Test

  Playstation 3 

Eine Konsole, ein Joypad. Wenn ein Spieler sich seine Playstation 3 kauft, ist ihm meist nicht bewusst, dass er über kurz oder lang noch mehr Geld - viel Geld - für Zubehör ausgeben wird. Auf jeden Fall, wenn er kein reiner Solospieler ist. Verschiedenste Hersteller bringen aus diesem Grund eigene Pads auf dem Markt, die dem Original aus dem Hause Sony in nichts nachstehen, dafür um einiges günstiger sein sollen. Logitech schickte uns zwei Pads zum Testen - ob sie was taugen, lest Ihr im Test.

Das Chillstream

Was für ein spezieller Name! Was kann man sich darunter vorstellen? Mit dem Pad zu chillen? Nein, eine geniale Idee für Menschen, die bei hektischen Spielsituationen schnell ins Schwitzen kommen. So ein Redaktionskollege, welcher innert kürzester Zeit - insbesondere bei einem Beat-em-Up-Macht oder ein Fussballduell - feuchte Hände kriegt. Das Chillstream bietet hier Abhilfe, denn im Gehäuseinneren werkelt ein ziemlich starker Lüfter. Dieser lässt aus den etlichen Löchern auf den Griffen Luft raus - je nach gewünschter Stärke mehr oder minder windig.

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Das Pad ist in den Farben schwarz oder silber ab sofort zu einem sehr günstigen Preis von Euro 22,90/CHF 39 erhältlich. Als Ersatzpad eignet sich das Chillstream auf jeden Fall, erst recht für Leute mit schnell verschwitzen Händen. Die Luft nutzt wirklich! Leider, und dies ist der grosse Nachteil, sind Playstation 2-Games nur sehr fehlerhaft spielbar, so wollte bei unserem Test unter Anderem God of War II nicht richtig funktionieren, da die Tastenbelegung nicht dem entsprach, was uns die Anleitung sagte. Auch der "PS"-Button fehlt, denn dort, wo sich dieser beim Original befindet, ist beim Chillstream der Schalter für die Luftstärke eingebaut. Auch das etwas kurze Kabel (etwas mehr als 2 Meter) ist im Zeitalter der Funkverbindungen nicht mehr aktuell! Auch schade: Die Sixaxis-Technologie fehlt, so sind Spiele wie Flow leider nicht spielbar.

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Dafür punktet das Pad neben der originellen Ventilatorfunktion mit einer sehr guten Verarbeitung. Die Tasten sowie Sticks lassen sich problemlos - wie beim Original - bewegen und dirigieren. Der Druckpunkt ist hervorragend und das Pad passt in jede Hand, ob gross oder klein! Für die Reserve im Falle eines Besuchs von Freunden eine gute Investition, für ewig Verschwitzte auch - alle die nur noch kabellos zocken wollen, sollten sich aber das sehr teure Original holen. Oder doch die andere Alternative aus dem Haus Logitech?



Cordless Precision

Bei unserem Partnershop Amazon wird das Cordless Precision zum Zeitpunkt des Tests knapp 6 Euro (10 CHF) günstiger angeboten, als das Original aus dem Hause Sony. Um es in Betrieb zu nehmen, muss es mit einem Bluetooth-Adapter an die PS3 angeschlossen werden. Diese erkennt das Pad sofort. Im Gegensatz zum Chillstream kommt das Cordless Precision ohne Kabel aus, es liegt auch kein USB-Ladekabel im Lieferumfang bei. Gespielt wird nämlich mit zwei normalen AA-Batterien. Leider konnten wir auch mit dem Precision-Pad einige PS2-Spiele nur ungenügend bedienen und die Sixaxis-Funktion fehlte ebenso.

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Das Cordless Precision Pad liegt zwar gut in den Händen, aber aufgrund der kleineren Bauweise ist es vor allem für kleine Hände geeignet. Die Verarbeitung ist auf hohem Niveau, wenn man vom schwammigen Steuerkreuz absieht. Als Zweitpad würde sich das Precision lohnen - würde, da der Preis nur knapp tiefer ist als beim Original. Dort wird dem Spieler aber ein Akku mitgeliefert und die Sixaxis-Funktion ist ebenfalls dabei.



Fazit

Sucht sich ein Spieler eine günstige Alternative zum Sony-Original, so kann er unbeschwert zum Chillstream greifen. Es ist ein sehr gutes Pad, so lange man keine PS2-Spiele zocken will. Sucht man aber ein kabelloses Vergnügen, raten wir eher zum Konkurrenzprodukt von BigBen (zum Test) oder zum Original von Sony.


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Daniel Amstutz

 
Daniel Amstutz am 20 Jun 2007 @ 20:34
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