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PlayStation Network (Store): Special - Zwei Spiele im Test

  Playstation 3 

Mit Nucleus und Calling All Cars sind zwei Titel im PlayStation Store erschienen, die nicht nur für Kurzweil beim Spieler sorgen sollen, sondern auch noch eine, wenn auch weit hergeholte, Gemeinsamkeit haben: In beiden Spielen geht's dem Gegner an den Kragen. In Calling All Cars versuchen wir allerdings, flüchtige Gefängnisinsassen zurück hinter die schwedischen Gardinen zu verfrachten, während wir in Nucleus im Stile von Geometry Wars auf feindlich gesinnte Bakterien und Viren ballern, was die mikroskopisch kleinen Rohre hergeben. Ob die beiden Titel, so vielversprechend sie auch klingen mögen, auch etwas taugen, erfahrt ihr in unserem Kombitest.


Calling All Cars

Wer hätte das gedacht? David Jaffe, der Designer des berühmt-berüchtigten God of War für die PlayStation 2 meldet sich zurück aus dem Untergrund. Allerdings feiert er sein Comeback auf der Videospielbühne nicht wieder mit einem blutrünstigen Metzelabenteuer, welches auf einer antiken Mythologie aufbaut, sondern mit einer spassigen Verbrecherhatz namens Calling All Cars.

Dich krieg' ich!

Das Spielprinzip ist alles andere als schwer zu vestehen. Zu Beginn des Spiels entscheidet man sich für ein Fahrzeug. Ist der fahrbare Untersatz gewählt, arbeitet man sich in einer Art Karriere-Modus von Level zu Level, in dem man versucht, so viele Verbrecher wie möglich einzufangen. Diese werden mittels einer Radarfunktion, die euch den ungefähren Standort des Flüchtigen verrät, auf dem Bildschirm angepeilt. Nun heisst Füsse auf das Gaspedal, eine gesunde Portion Aggressivität an den Tag legen und den Verbrecher einfangen. Doch Vorsicht, ihr seid natürlich nicht alleine auf dem Areal unterwegs. Auch die CPU-Gegner wollen ein Stück vom juristisch negativ belasteten Kuchen abhaben.

PlayStation Network (Store) Bild
Damit ihr jedoch nicht ganz hilflos dasteht, haben die Entwickler verschiedene Items und Manöver ins Spiel integriert, die es euch ermöglichen, euch der Konkurrenz zu entledigen. Zur Verfügung stehen beispielsweise ein überdimensionierter Hammer, der vorne am Fahrzeug befestigt wird oder eine Strahlenkanone. Die Verbrecher fangt ihr ein, indem ihr sie mit dem Fahrzeug berührt. Werdet ihr gerammt oder vom wuchtigen Aufprall eines Hammers in Mitleidenschaft gezogen, verliert ihr den Verbrecher und jeder bekommt die Möglichkeit, ihn wieder einzufangen.

Eingelocht

Haltet ihr den gegnerischen Attacken jedoch stand, könnt ihr den Flüchtigen an drei verschiedenen Orten einbuchten. Je schwieriger dieser Ort zu erreichen ist, desto mehr Punkte kassiert ihr dafür auch. Wer nach Ablauf des Zeitlimits am meisten Punkte auf dem Konto gutgeschrieben bekommen hat, gewinnt die Runde natürlich.

Sehr spassig stellen wir uns dieses Spiel im Multiplayermodus vor, der sowohl off- wie auch online mit bis zu vier Teilnehmern gespielt werden darf. Das Spiel bietet zwar auch für einsame Spielerseelen genug Unterhaltung für zwischendurch, entfaltet seine wahre Stärke aber wie viele andere Spiele dieser Art auch erst im Multiplayer-Modus mit menschlichen Mitspielern. Erinnerungen an so manches verspielte Wochenende mit Micro Machines oder Mario Kart werden wach.

Die drei Einlochmöglichkeiten
PlayStation Network (Store) Bild

Schöner Sträfling

Grafisch werden euch verschiedene thematisch sortierte Gebiete, wie beispielsweise eine Stadt, ein Bahnhofsareal oder eine verschneite Berglandschaft geboten. Alles wird in einem etwas schlichten, aber sehr sauberen Cel Shading-Gewand dargestellt und das Spielgeschehen fliesst auch bei den hektischsten Aktionen flüssig über den HD-Bildschirm. Musikalisch werden zum Spielinhalt passende Klänge abgespielt, die zwar etwas abwechslungsreicher sein dürften, der ansonsten guten Spielatmosphäre aber keineswegs im Weg stehen. Zwischendurch lockern einige freche Sprüche das Spielgeschehen etwas auf.

Einzelspielerwertung Calling All Cars: 7/10
Mehrspielerwertung Calling All Cars: 8.5/10


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Andy Wyss


 
Andy Wyss am 08 Jul 2007 @ 14:53
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