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Sony Playstation 3: Hardware Test

  Playstation 3 

Videospieler müssen so einiges durchmachen, bis sie eine neue Konsole oder ein neues Spiel in Händen halten können. PlayStation-Jünger oder solche, die es noch werden wollen, gingen bis jetzt einen schweren Weg, denn die neue Sony-Konsole - die PlayStation 3 - wurde in Europa schon einige Male verschoben. Am 23. März 2007 soll es nun endlich soweit sein und die Konsole wird in Europa endlich erhältlich sein. Amerikanische und japanische Spieler können schon länger mit der schicken schwarzen Kiste spielen. Wir konnten es auch nicht mehr warten und haben uns Sonys neuestes Baby importiert. Wir stellten uns natürlich auch einige Fragen, wie zum Beispiel: Hat das lange Warten sich wirklich ausgezahlt? Kann die Konsole dem Hype gerecht werden? Bringt die PlayStation 3 das Spielen wirklich auf einen neuen Level?

Um ehrlich zu sein, konnten wir diese Fragen noch nicht wirklich beantworten, da es noch viel zu früh ist und vor allem die Konsole hierzulande noch nicht erhältlich ist und damit einige Features noch nicht getestet werden konnten. Was wir euch jedoch sagen können, ist was die Konsole bis jetzt hergibt. In unserem Special verraten wir euch etwas über die Hardware, den neuen Sixaxis-Controller, erzählen euch etwas über die Online-Features, den Blu-Ray-Player und verlieren natürlich auch einige Worte über das Launch-Lineup. Lange Rede, kurzer Sinn - get the party started!

Hardware

In der Vergangenheit prahlte Sony vor allem mit einem Hardwarestück, ihrem neuen Wunderprozessor Cell. Es gibt auch gar nichts Schlechtes dagegen zu sagen, denn er hat wahrlich eine beträchtliche Anzahl an Pferdestärken. Er ist ein wahres Rechenmonster und wenn man ihn mit dem Chip der PlayStation 2 vergleicht, ist er umgerechnet vierzig Mal so leistungsfähig. Der Chipriese Nvidia hat in das Innenleben der PlayStation 3 ebenfalls einen neuen extrem leistungsfähigen Chip eingebaut: Die Rede ist vom RSX. Dieser besitzt die Möglichkeit, bis zu fünfundsiebzig Millionen Shaderabfragen in der Sekunde mit einer Taktfrequenz von 550 MHz zu bearbeiten. Dazu gesellen sich 256 MB XDR RAM und weitere 256 MB GDDR3 VRAM und ihr habt die gesamte Rechenleistung der PlayStation 3.

Aber was bedeutet dieses Technikgeschwafel überhaupt? Was für Schlüsse kann ein normaler Spieler oder Benutzer daraus ziehen? Wenn ihr nicht irgendwelche Technikfreaks seid, die irgendwelche Szenarien vorhersehen, wie die Entwickler diese Power umsetzen könnten, bedeutet dies eigentlich nicht viel. Denn die Xbox 360 von Microsoft hinkt in Sachen Technik nicht viel nach - laut den blanken Zahlen auf dem Technikblatt. Glaubt man manchen Quellen, sei die Xbox 360 sogar in manchen Bereichen leistungsfähiger.

Sony Playstation 3 Bild

Wenn wir ehrlich sind, wen interessiert das? Was zählt, ist dass die PlayStation 3 genug Power unter der Haube hat, um mit den Konkurrenten mitzuhalten und sie eventuell sogar auszuhebeln. Ein paar schärfere Texturen hier, einige hübschere Lichteffekte da und ein paar mehr Details dort. Ob eine Konsole im Endeffekt erfolgreich ist, hängt am Ende immer an den Entwicklern mit ihren Ideen und den dazugehörenden Spielen. Deswegen wäre es an dieser Stelle falsch, über irgendwelche Verschwörungen oder Endzeitszenarien zu reden.

Wenn wir aber weiter gehen, liegt der grosse Vorteil von Sony in ihren Speichermedien und der Festplatte. Da Blu-Ray und Festplatte mit jeder Einheit mitgeliefert werden, gibt es den Entwicklern genug Platz für zusätzlichen Content, wie zum Beispiel downloadbare Extras, Spiele, die man auf die Festplatte kopieren kann oder andere nützliche Goodies. Blu-Ray alleine hat seine eigenen Stärken, dem zusätzlichen Platz auf der Disk sei dank. So können Entwickler zusätzliche Audio-Ton-Spuren raufkopieren, zusätzliche Sprachoptionen, höhere Auflösungen der einzelnen Texturen, besseres Streaming und noch vieles mehr. Ausserdem benötigt ihr für das Abspielen von zukünftigen Blu-Ray-Filmen keine zusätzlichen Geräte - dazu aber später noch mehr.

Sony Playstation 3 Bild

Es gibt aber noch weitere nennenswerte technische Sachen, die der PlayStation 3 zu Gute kommen. Dies wäre zum Beispiel die Unterstützung der 1080p Auflösung. Ausserdem kommen mit dem 60 GB-Modell noch eine WiFi-Internet-Verbindung, sowie ein Kartlesegerät und die Möglichkeit, verschiedene Bluetooth-Geräte an die Konsole anzuschliessen. Des Weiteren können PlayStation One und PlayStation 2-Spiele abgespielt werden, was ein wichtiger Schritt war. Ein weiterer interessanter Schritt ist, dass man ein Linux-Betriebssystem auf die Festplatte installieren kann und so schon fast einen Personal Computer vor sich hat - dies wird in Zukunft sicherlich noch ein interessantes Feature werden.

Es ist aber nicht alles eitle Wonne und Sonnenschein. Die hoch angepriesene 1080p-Auflösung kommt zum Beispiel bei noch fast keinem Launch-Spiel zum Einsatz. Auch das Verbinden von Bluetooth-Geräten hat nicht immer gleich beim ersten Versuch beziehungsweise gar nicht funktioniert. Dieses Problem dürfte aber ein Firmwareupdate beseitigen. Auch ältere HDTVs machten mit einigen Auflösungen Probleme. So stellte das Gerät automatisch auf 480p statt auf das bessere 720p-Signal oder ignorierte ganz den Dienst einer HD-Auflösung. Doch auch hier dürfte ein Firmwareupdate helfen. Während unseres Testes konnten wir jedoch keine Probleme feststellen, alles lief schön rund.

Sony Playstation 3 Bild

In den USA und in Japan veröffentlichte Sony auch eine 20 GB-Version. Diese wurde kurzerhand für Europa gestrichen beziehungsweise erscheint eventuell zu einem späteren Zeitpunkt. Neben den kleineren Problemen, ist die PlayStation 3 ohne Zweifel ein beachtliches Stück Hardware, dass nicht nur elegant daherkommt, sondern auch mächtig Power besitzt.

Sony Playstation 3
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Daniel Hanin

 
Daniel Hanin am 25 Feb 2007 @ 21:44
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