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uDraw GameTablet: Special

  Playstation 3 

Eine neue Peripherie für die Konsole wird meist erst einmal skeptisch von der Spielerschaft aufgenommen. Neben dem Zubehör bedarf es natürlich noch passender Titel, die eine Verbreitung unterstützen. Genau an diesem Punkt sind schon viele Hersteller gnadenlos gescheitert. Nachdem THQ mit dem uDraw GameTablet bereits einen Versuch auf der Nintendo Wii vollbracht hat, geht es nun an die anderen Systeme der aktuellen Konsolengeneration. Da stellt sich natürlich die Frage, ob THQ einen ähnlichen Weg wie andere Entwickler gehen muss.

Es lebe die Kreativität

Was wären Videospiele nur ohne den kreativen Einfluss einzelner Personen. Da würde wohl oft die Seele fehlen. Ideenreichtum ist eben etwas, was die Industrie der virtuellen Abenteuer immer wieder prägt. Das fängt schon bei der Gestaltung der Hintergründe und der Figuren an. Zeichnen ist eben ein sehr kreativer Job. Das weiss auch der Hersteller THQ und will den Spielern dazu verhelfen, die eigene Vorstellungskraft zu nutzen, um Kunstwerke zu erschaffen. Da das mit einem herkömmlichen Controller nicht ganz so simpel ist, wurde kurzerhand das uDraw GameTablet erschaffen. Dieses gute Stück ist auch das erste, was einem beim Auspacken des Kartons in die Augen sticht.

Die Version für die beiden HD-Konsolen kommt im schicken Schwarz daher und ist in etwa so gross wie ein PC-Tablet. Die Aufmachung wirkt auf den ersten Blick mehr als solide. Alle Tasten, die zum Bedienen der Konsole nötig sind, befinden sich an den Seiten beziehungsweise im oberen Teil. In der Mitte ist die glatte Zeichenfläche angeordnet. Sie wird mit einem separaten Stift bedient, der mit einem kleinen Kabel an die Peripherie befestigt ist. Der Stylus kann ganz simpel an dem Tablet angebracht werden, sodass er nicht irgendwo herumhängt. Mittels drei Batterien wird die Gerätschaft betrieben. Im entsprechenden Fach versteckt sich ausserdem ein USB-Empfänger, der zur Verbindung an die Konsole gesteckt werden muss.

uDraw GameTablet Bild
Die Handhabung des Gerätes bedarf am Anfang einiger Eingewöhnung. Wird der Stift in der Mitte oder an einem anderen beliebigen Punkt angesetzt, erscheint auch der Cursor am Bildschirm an der entsprechenden Position. Drückt man dagegen etwas stärker zu, kann gezeichnet werden. Das hat den Vorteil, dass nicht bei jeder Berührung versehentliche Striche oder Farbklekse verteilt werden. Andererseits setzt der Zeichenstift in manchen Situationen einfach ab, da man schlecht einschätzen kann, wie viel Druck wirklich nötig ist.

Die Software muss stimmen

Letztlich ist aber alles eine Frage der Übung. Die Verarbeitung ist so weit immerhin gelungen, jedoch kommt es letztlich eben doch auf die Software an. Hier legt der Publisher der Peripherie gleich ein passendes Programm bei. So geht es bei Instant Artist völlig ums Zeichnen. Zur Eingewöhnung empfiehlt sich dabei ein Besuch der Kunstschule. Dort werden einem in verschiedenen Lektionen Techniken beigebracht. Das Skizzieren einer Tomate oder wie man ein ansprechendes Poster erstellt - ein Kommentator beschreibt die einzelnen Arbeitsschritte und die dazu nötigen Werkzeuge. Der Erfolg hängt jedoch stark von der eigenen Motivation ab. Das Programm kann nämlich nicht überprüfen, ob man den Schritten folgt oder nur jede Menge Schindluder treibt.

uDraw GameTablet
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Daniel Dyba

 
Daniel Dyba am 18 Jan 2012 @ 10:06
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