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Speedlink Strike FX-6 Bluetooth Gamepad: Hardware Test

  Playstation 3 

Unterschiede sind vor allem beim Druck auf Tasten und Sticks feststellbar. Beide Analogsticks sind zwar ähnlich leichtgängig zu bewegen, aber beim Drücken fällt der etwas härtere Druckpunkt bei den Sticks des Strike FX-6 auf, wenn auch nicht negativ. Vor allem die beiden Schultertasten L2 und R2 fühlen sich bei Betätigung ganz anders an, als beim Sony-Controller. Sie sind etwas schwergängiger und haben mehr Bewegungsspielraum. Dank ihrer Aushöhlung an der Unterseite erinnern sie vielmehr an die Abzüge einer Waffe als die konvexen Schultertasten des DualShock-Controllers.

Grundsätzlich ist der Speedlink-Controller ergonomischer geformt als das Sony-Pendant. Wölbungen an der Unterseite bieten den Fingern an den Griffen mehr bequemen Halt. Von den erwähnten, nach innen gewölbten Schultertasten rutschen Trigger-Finger in der Hitze des Gefechts wohl nicht so schnell ab wie von denen des Sony-Pads. Dennoch hätte der Druckpunkt etwas leichter ausfallen können.

Funktionsfreudig, aber farblos

Schade, dass Speedlink - offenbar zugunsten eines individuelleren Designs - auf farbige Kennzeichnungen der Symboltasten verzichtet hat. Die Farben können gerade Anfängern eine Hilfe sein. Oder sie sind dann unverzichtbar, wenn gewisse Aktionen nach Spielvorgabe auszuführen sind, die in den typischen Farben auf dem Bildschirm für die jeweilige Taste aufleuchten. Sowohl das Steuerkreuz als auch die Symboltasten selbst erzeugen bei Betätigung lautere Klickgeräusche als ein DualShock 3. Die von der PS3 dem Pad zugewiesene Controller-Nummer wird beim Strike FX-6 nicht durch kleine LEDs an der Rückseite dargestellt, sondern über einen auffälligeren, blauen Leuchtkreis, der die Start- und eine neue Rapid-Fire-Taste umgibt. Auf diese lässt sich eine beliebige andere Taste legen - auch Tastenkombinationen, die bei Betätigung in schneller Abfolge ausgeführt werden. Bei Benutzung leuchtet eine der LEDs des Strike FX-6 rot auf.

Die Akkulaufzeit lässt sich durchaus mit der des Sony-Controllers vergleichen. Speedlink gibt zwölf Stunden Spielzeit an, was natürlich abhängig von der Spiel- und Vibrationsintensität ist. Mehrere Spielabende waren im Test zumindest locker drin. Danach musste das Pad für einen kompletten Ladevorgang knapp 3,5 Stunden an ein USB-Ladekabel. Das Strike FX-6 schaltet sich nach längerer Nichtbenutzung von einigen Minuten in den Ruhemodus, um Akkuleistung zu sparen. Wer den Akku darüber hinaus noch weitgehender schonen möchte, kann das Pad über einen Schalter an der Unterseite ganz ausschalten.
Speedlink Strike FX-6 Bluetooth Gamepad Bild

Speedlink Strike FX-6 Bluetooth Gamepad
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Thomas Richter am 09 Nov 2011 @ 13:29
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