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Hitman: Special

  Playstation 4 

Vor knapp acht Monaten hat Agent 47 seinen Einstand auf der aktuellen Konsolengeneration gefeiert und uns in unserer ersten Testhälfte mit gemischten Gefühlen zurückgelassen. Vor allem der Online-Zwang, der so tut, als wäre er keiner, und die Veröffentlichungspolitik im Episodenformat sind uns sauer aufgestoßen, während uns das Level- sowie Missionsdesign hingegen außerordentlich gut gefallen haben. Mittlerweile ist das Staffelfinale erschienen und das Attentäter-Abenteuer (vorerst) beendet. Wir haben uns die letzten drei Episoden angeschaut und berichten, wie uns das Komplettpaket letztendlich gefallen hat.

Viele Wege führen nach Rom

Bereits in den ersten drei Episoden haben die Entwickler großes Geschick und enorme Kreativität bewiesen, und auch auf dem Weg zum Staffelfinale sind den Schaffern die Ideen glücklicherweise nicht ausgegangen. Bereits die Schauplätze in Paris, Sapienza und Marrakesch boten Hobby- sowie Profi-Attentätern zahlreiche Möglichkeiten, ihr virtuelles Tagewerk zu verrichten, und auch die mittlerweile verfügbaren Handlungsorte in Bangkok, Colorado und Hokkaido stehen dem in nichts nach.

Die Schauplätze punkten abermals durch ihre Vielfältigkeit, ihren Abwechslungsreichtum sowie ihr hervorragendes Level- und Missionsdesign. So verschlug es uns in Bangkok in ein luxuriöses Hotel, welches großteils von einer Indie-Rockband für Albumaufnahmen in Beschlag genommen wurde. Bei unserem Versuch, den Bandleader mit dunklem Geheimnis und seinen schmierigen Anwalt zu eliminieren, bewegten wir uns permanent zwischen der adretten Luxuswelt des Anwesens und den lauten und chaotischen Arealen der übermütigen Rockstars. Und es oblag uns, ob wir als Hotelangestellter oder als Soundtechniker, als Kammerjäger oder gar als Schlagzeuger verkleidet direkt oder indirekt Hand an unsere Ziele legen wollten.

Hitman Bild
Ebenfalls positiv überraschte uns der stetig ansteigende Schwierigkeitsgrad der Missionen. Trotz der zahlreichen Möglichkeiten und Gelegenheiten machten es uns die Entwickler nie zu leicht bei der Zielerreichung. Vor allem als wir uns in der Colorado-Episode gleich vier Zielpersonen auf einem von einer privaten Söldnerarmee bewachten Farmgrundstück vorknöpfen sollten, waren unsere Geduld und unser Geschick gefragt. Umringt von unzähligen ausgebildeten und aufmerksamen Kämpfern war es selbst als Söldner verkleidet schwer, sich unentdeckt über das Gelände zu bewegen und die Zielpersonen sowie das Areal auszuspähen und seine Chancen und Gelegenheiten abzustecken.

Auch in der finalen Episode in einer hochmodernen Privatklinik auf einem Berggipfel in Hokkaido erfreuten uns die Entwickler abermals mit einem spielerisch geschickten Kniff. Denn in der Klinik hat jeder Patient beziehungsweise Mitarbeiter einen Chip in die Kleidung genäht, der elektronisch die Türschlösser ansteuert. In der zudem gut bewachten Einrichtung war es also ohne Chip fast unmöglich, sich abseits der öffentlichen Bereiche zu bewegen oder heimlich in ein Hinterzimmer zu schlüpfen und sich von dort weiter zur Zielperson vorzuarbeiten. Doch das macht unserer Meinung nach den Reiz der Episoden aus, denn mit genügend Geduld und Aufmerksamkeit erschließen sich in allen Arealen nach und nach immer mehr Möglichkeiten, das Ziel zu erreichen. Unbedachtes Vorgehen hingegen endet abermals schnell im Bildschirmtod.

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Jessica Rehse am 11 Nov 2016 @ 21:31
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