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Ace Combat - Joint Assault: Review

  Playstation Portable 

Seit 15 Jahren können Hobbypiloten sich mindestens alle zwei Jahre auf einen neuen Ableger der Ace Combat-Serie freuen. 2010 ist es also wieder so weit. Zum zweiten Mal darf der Nachbrenner gezündet werden.

Von Fantasien auf Planet Erde

Joint Assault greift zum allerersten Mal in der Geschichte der Serie auf real existierende Schauplätze zurück. So fliegt man Einsätze nun über Tokio oder der ägyptischen Wüste. Die Geschichte des Spiels kann man getrost ignorieren, denn man kann es sich schon fast wieder denken: Terroristen greifen die freie Welt an und man muss als Flieger-Ass den Bösen in den Hintern treten. Langweiliger war die Story nie.

Zur Verfügung stehen mal wieder 40 lizenzierte Originalkampfjets sowie allerlei Raketen und Bomben. Pro erfolgreicher Mission bekommt man Geld, mit dem man sich neue Jets, neue Munition und, als Novum, Verbesserungen für die Flugzeuge kaufen kann. Die Kampagne umfasst circa vier bis sechs Stunden Spielzeit, in der man wie gewohnt böse Buben vom Himmel holt oder Bodeneinheiten und Gebäude in Grund und Boden stampft. Richtige Überraschungen erleben wir bei diesem Teil leider wieder nicht.

Mobile Piloten

Was man der Ace Combat-Serie zugutehalten muss, ist, dass es die Entwickler durch ihre jahrelange Erfahrung immer wieder schaffen, ein solides Spiel auf die Beine zu stellen. Auch wenn es mal wieder kaum Neuerungen gibt, macht die Fliegerei auf der PSP Spass. Die Steuerung per Stick geht gut von der Hand und auch Anfänger finden sich hier schnell zurecht. Profis wählen aber die optionale realistischere Steuerung, mit der man Höhen-, Seiten- und Querruder des Jets separat bedienen kann. Trotz Fehlens eines zweiten Sticks ist Ace Combat - Joint Assault optimal für die PSP umgesetzt worden.

GeoEye und die Texturwüste

Bei den Konsolen ist es inzwischen schon üblich, dass für die Untergrundtexturen Satellitenbilder vom GeoEye-Satelliten benutzt werden. Was auf Xbox 360 und PlayStation 3 recht gut aussieht, hat aber auf der PSP seine Tücken. Zwar sieht in der Luft alles sehr gut aus, besonders die Gestaltung der Flugzeugmodelle. Aber im Tiefflug bekommt man einen grau-braunen Matschteppich serviert, bei dem man kaum etwas von der Landschaft ausmachen kann. Würden da nicht beispielsweise die Pyramiden in Ägypten stehen, wüsste man gar nicht, wo man sich gerade befindet. Da hätten sich die Entwickler eine etwas andere Lösung einfallen lassen können. Doch ein grösseres Manko auf Grund der Satellitendaten ist, dass man als Spieler kaum ein Gefühl für die Höhe bekommt, wenn man nicht dauernd den Höhenmesser im Auge behält. Der Boden sieht einfach je tiefer man fliegt immer verschwommener aus. Man kann also kaum sagen, ob man nun 30 oder 300 Meter über dem Erdboden fliegt, was oft zu einem ungewollten Crash führen kann.

Trotz der Bodenmisere kann man aber sagen, dass das neue Ace Combat flüssig läuft und die Effekte durchaus sehenswert dargestellt werden. Genauso sind die Animationen sehr gut geworden. Die Ladezeiten halten sich in Grenzen. Da erscheint die Option, das Spiel zu installieren, fast unnötig.

Ace Combat - Joint Assault
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Stefan Vogel


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Stefan Vogel am 21 Okt 2010 @ 11:25
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