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Ape Academy 2: Review

  Playstation Portable 

Hat das Yu-Gi-Oh-Fieber etwa auch schon die Tierwelt befallen? In Ape Academy 2 stehen Spielkarten zumindest bei den Affen hoch im Kurs. Trotzdem bleibt das alte Prinzip der Minispiele auch beim Nachfolger noch bestehen. Mehr in unserem Test.

Im einfach gehaltenen Hauptmenü könnt ihr aus verschiedenen Spieloptionen auswählen. Der Hauptmodus ist in diesem Fall der Einzelspielerkampf, bei Ape Academy 2 schlicht Einzelspieler-Kartenkampf genannt. Bevor es richtig losgeht, wählt ihr ein Kostüm für euren Affen aus. Ninja-, Cowboy- oder Prinzessinnenkostüme sind nur einige der witzigen Outfits, die euch zur Auswahl stehen. Kurz darauf landet ihr auf einer kleinen Insel, die ihr aber nur als groben Umriss von oben seht. Hier erwarten euch erste Wettkämpfe in Form von Minispielen. Auf der Karte seht ihr verschiedene Schatten von Objekten, die erst nach und nach zur Auswahl bereit stehen. Um einen Wettstreit zu starten, navigiert ihr eine Hand mit dem Stick über ein Objekt und bestätigt das Ganze mit der X-Taste. Daraufhin werden euch das Profil und die Erfolgsstatistik des Gegners gezeigt. Wieder auf die X-Taste gedrückt, landet ihr in der Kartenauswahl.

Die Kartenauswahl ist im Vergleich zu dem Vorgänger auch schon die gravierendste Änderung in Ape Academy 2. Keine Angst, der Titel mutiert dabei nicht zu einem Yu-Gi-Oh-Ableger oder dergleichen. Jeder Spieler besitzt einen Stapel mit verschiedenen Spielkarten, die wiederum durch Bild und Namen zu unterscheiden sind. Jede Karte steht dabei für ein Minispiel. Zusätzlich dazu haben alle Karten ein Attribut wie Stein, Papier oder Schere. Welches Minispiel am Ende gespielt wird, entscheidet sich durch das Regelwerk des Stein- Papier-Schere-Prinzips. Das läuft dann folgendermassen ab: Jeder Spieler wählt eine von vier zur Auswahl stehenden Karten aus, die wiederum einem der drei Symbole zugeordnet ist. Wählt ihr also eine Spielkarte mit Papier-Symbol, gewinnt ihr gegen Stein, aber verliert folglich gegen Schere. Wurden Karten der gleichen Sorte gewählt, wird eine weitere gezogen. Damit das Ganze nicht zum Glücksspiel mutiert, seht ihr stets die Karten eures Gegners. Dadurch könnt ihr in etwa abwägen, welche Karte er eventuell ziehen wird. Habt ihr keine passende Karte zur Hand, könnt ihr auch weitergeben. Dann gewinnt automatisch die gewählte Karte des Gegners. Damit noch nicht genug: Jede Karte hat auch noch einen bestimmten Wert, der bei Ape Academy 2, wie sollte es auch anders sein, in Bananen gemessen wird. Anfangs besitzt ihr nur wenige Bananen, könnt aber im Verlauf des Wettstreits welche von eurem Gegner gewinnen. Nun fragt ihr euch vielleicht, wieso es eigentlich so wichtig ist, welche der Spielkarten gewinnt. Das wollen wir euch jetzt erklären. Euer Gegner verfügt wie ihr über eine Ausdaueranzeige. Der, bei dem die Anzeige als erstes leer ist, hat verloren. Hier kommen wieder die Karten ins Spiel. Alle Karten ziehen eine unterschiedliche Menge an Ausdauer ab und zocken dem Verlierer oft auch noch Bananen ab. Abzüge hat aber nur der Spieler zu befürchten, der im Stein-Papier-Schere-Prinzip verloren hat. Ein Beispiel: Ihr gewinnt das Kartenduell, verliert aber das Minispiel. Das Einzige, was ihr verliert, ist die gesetzte Spielkarte.

Ape Academy 2
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Carlos Mancebo

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Carlos Mancebo am 10 Okt 2006 @ 12:26
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