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Ape Escape P: Review

  Playstation Portable 

Die Affen sind wieder los! Nachdem mit Ape Academy bereits ein Titel sein Glück auf der Playstation Portable versucht hat und leider nicht vollends erfolgreich war, kommt mit

Ape Escape P

bereits wieder affiger Nachschub. Dabei geht es jedoch nicht mehr um eine Ansammlung von kleineren Minispielen, sondern um ein waschechtes Jump 'n' Run, welches für Furore sorgen soll. Ob dies gelungen ist, lest ihr in unserem affigen Spielbericht!

Story

Die Hintergrundgeschichte ist so hirnverbrannt wie lustig: Ein böser Affe namens Specter, welcher übrigens an der Krankheit Albinismus leidet und darum eine weisse Hautfarbe aufweist, klaut die neueste Zeitmaschine unseres verstreuten Professors und befreit alle Affen aus dem Zoo. Die lustigen Tierchen reisen anschliessend in verschiedene Zeitalter der Menschheitsgeschichte und versuchen dort am Rad der Weltgeschichte zu drehen und diese so zu verändern, wie es ihr Befreier wünscht. Das Ziel ist klar: Der gemeine Specter versucht, die Weltherrschaft an sich zu reissen und kennt dabei keine Skrupel. Zum Glück schauen jedoch die Menschen nicht tatenlos zu und so schlüpft der Spieler in die Rolle von Spike, um die ganze Affenherde einzufangen und jegliche Veränderungen in der Vergangenheit zu verhindern. Unterstützt wird Spike dabei vom vorhin erwähnten namenlosen Professor, welcher die verrücktesten Geräte für unseren Helden bastelt.

Catch me if you can!


Ape Escape P entpuppt sich schon nach wenigen Spielsekunden als ein reinrassiges Jump 'n' Run. Kein Wunder, schliesslich ist der Titel eine Neuauflage von Ape Escape, welches 1999 für die Playstation erschien und viele Spieler begeistern konnte. Die zwanzig Welten, welche in unterschiedliche Levels untergeordnet sind, weisen eine beträchtliche Grösse auf und sollen den Spieler möglichst lange unterhalten. Das Spielprinzip ist dabei äusserst simpel gehalten: Vor jeder einzelnen Mission bekommt man die Anweisung, eine bestimmte Anzahl von Affen zu fangen. In den Levels befinden sich dabei stets mehr Affen, als eigentlich einzufangen sind. Dadurch ergibt sich die Möglichkeit, nicht jeden Affen einfangen zu müssen, um eine Mission erfolgreich zu beenden. Das Einfangen gestaltet sich natürlich weitaus schwieriger, als manch einem recht wäre. Die Affen frönen meistens irgendeiner Tätigkeit, wie spähen, tanzen oder schlafen, doch sobald sie einen entdeckt haben, ist der Teufel los! Das Warnsignal, welches von den Helmen der Affen abgelesen werden kann, zeigt dem Spieler dabei die Alarmbereitschaft des Tieres. Blau bedeutet, dass das Säugetier einen noch nicht erspäht hat. Gelb bedeutet, dass der Affe den Spieler kurz gesehen hat und nun in wachsamer Alarmbereitschaft ist. Wenn der Helm rot aufleuchtet, spielt der Affe wie verrückt und rennt um sein Leben, verteilt Bananenschalen auf dem Boden oder schlägt gar wild um sich. Damit dies so wenig wie möglich geschieht, gibt es verschiedenste Taktiken. Beispielsweise schleicht man sich mittels der rechten Schultertaste vorsichtig an den Affen heran. Während des Kriechens kann sich der Spieler sogar mit der X-Taste tot stellen, wodurch der Affe weniger alarmiert wird. Wenn man sich nahe genug an seinem Zielobjekt befindet, greift man zum Fangnetz und fängt das haarige Biest ein.

Wer es etwas rabiater mag, pfeift auf die ganze Schleichaktion und stürmt blindlings auf den Affen zu und verdrescht ihn mit dem mitgeführten Knüppel. Obwohl Tierschützer an dieser Stelle sicherlich aufgebracht aufschreien werden - dies ist eine effiziente Taktik, um die Affen einzufangen. Jedoch braucht man meistens etwas Glück, damit der Fang gleich beim ersten Versuch klappt. Spike schlägt nämlich auch gerne daneben, wodurch euch der Affe entwischt und eine wilde Verfolgungsjagd beginnt. Um die kleinen Störenfriede besser orten zu können, erhält Spike im Laufe des Spieles verschiedenste Gadgets. Unter anderem entwickelt der Professor einen hoch entwickelten Radar, welcher versteckte Affen ohne Probleme findet, oder aber einen Paragleiter, wodurch grössere Abgründe mühelos überwunden werden können. Darüber hinaus kann der Spieler dank der Hilfe des Professors auch unter Wasser die Tierchen jagen. Mit einem Gerät, welches Fangnetze auf Knopfdruck verschiesst, kann man auch im kühlen Nassen mit der Arbeit fortfahren.

Ape Escape P
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Can Baris am 19 Mrz 2006 @ 21:53
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