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Astonishia Story: Review

  Playstation Portable 

Rund zwölf Jahre ist es nun schon her, seit Astonishia Story erstmals für den PC veröffentlicht wurde. Seither hat sich im Rollenspiel-Genre nicht nur grafisch, sondern auch spielerisch so einiges getan. Nichtsdestotrotz haben die Jungs von Sonnori jetzt ein Remake des Titels für Sonys PSP auf den Markt gebracht. Ob die Neuauflage wirklich zu überzeugen vermag, lest ihr in unserem Test.

Im Mittelpunkt der Geschichte von Astonishia Story steht ein junger Ritter namens Lloyd, der einen äusserst wertvollen Stab von einer Stadt zur anderen eskortieren soll. Dabei scheint eigentlich alles gut zu gehen, bis er und sein Gefährte plötzlich von ein paar Banditen überfallen werden. Nur gut, dass Lloyd den Überfall unbeschadet überstanden hat. Seine Aufgabe ist es nun, den Stab zurückzuholen, was alles andere als einfach ist. Denn hinter der ganzen Sache steckt eine überaus böse Königin, die um jeden Preis aufgehalten werden muss, bevor die ganze Welt zerstört wird. Das klingt zwar ganz spannend und trotzdem vermag einem die Story leider nie richtig zu fesseln, was nicht zuletzt auch daran liegt, dass die Geschichte grösstenteils mit Hilfe von ziemlichen langweiligen Textpassagen weitererzählt wird, die noch nicht einmal ins Deutsche übersetzt wurden. Spieler, die der englischen Sprache nicht mächtig sind, bekommen deshalb so gut wie gar nichts von der Story mit.

Von einem Ort zum anderen

Ein weiterer Punkt ist, dass die Story nicht mehr als ein nettes Beiwerk zu sein scheint. Denn auch wenn ihr der Geschichte keinerlei Aufmerksamkeit schenkt, wisst ihr so gut wie immer, was als Nächstes zu tun ist. Meist bestehen die Aufgaben lediglich darin, von einem Ort zum anderen zu reisen, um dort beispielsweise einen bestimmten Gegenstand abzuliefern oder jemanden zur Strecke zu bringen. Dabei seid ihr die meiste Zeit auf einer grossen Weltkarte unterwegs. Da eure Widersacher hier stets sichtbar sind, ist es ziemlich leicht, ihnen aus dem Weg zu gehen, um Kämpfe zu vermeiden. Seid ihr in Dungeons oder Wäldern unterwegs, warten hingegen diverse Zufallskämpfe auf euch, die ihr nicht vorhersehen könnt. Allzu viele sind es jedoch meist nicht, was vor allem unerfahrenen Spielern zugute kommt.

Auf in den Kampf!

Die rundenbasierten Kämpfe werden jeweils auf einem ziemlich grossen Schlachtfeld ausgetragen, das sich in viele kleine, rechteckige Felder unterteilt. Ähnlich wie bei Fire Emblem, bewegt ihr eure Charaktere jeweils abwechslungsweise eine bestimmte Anzahl Felder weit und führt mit ihnen verschiedenste Aktionen aus. So habt ihr beispielsweise nicht nur die Möglichkeit, anzugreifen, sondern auch Gegenstände oder spezielle Fertigkeiten zu benutzen, die von Charakter zu Charakter unterschiedlich sind. Ausserdem könnt ihr Felsen, Speere und andere Objekte dazu benutzen, eure Feinde auch aus der Distanz anzugreifen. Habt ihr alle Gegner besiegt, ist der Kampf gewonnen, wofür eure Recken jeweils noch eine bestimmte Menge Erfahrungspunkte erhalten. Hat ein Charakter genügend Erfahrungspunkte gesammelt, steigt er automatisch eine Stufe auf, wodurch sich auch seine Werte erhöhen. Eine direkte Einflussmöglichkeit auf die Charakterentwicklung habt ihr jedoch nicht, was doch etwas enttäuschend ist. Nichtsdestotrotz ist eure Heldengruppe, die aus Kämpfern, Schützen und Magiern besteht, stets ausgeglichen.

Astonishia Story
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Tim Richter

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Tim Richter am 04 Jul 2006 @ 19:43
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