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Brothers in Arms - D-Day: Review

  Playstation Portable 

Ein weiterer Shooter bannt sich seinen Weg auf Sonys Handheld. Die Rede ist vom ersten Ableger der Brothers in Arms-Reihe für die PSP. Wie sich die Kämpfe in Frankreich spielen, erfahrt ihr in unserem Test.

Wer keines der Vorgängerspiele auf den Heimkonsolen gespielt hat, wird nur wenig über die Hintergrundgeschichte der Fallschirmjäger wissen und mit den bekannten Figuren nur wenig anfangen können. Das ist aber nicht weiter tragisch. Im Spiel schlüpft ihr in die Rollen von Sergeant Baker und Hartsock. Die Handlung findet während der Normandie-Invasion im Zweiten Weltkrieg statt. Gerade als ihr euch auf den Absprung vorbereiten wollt, wird das Flugzeug, in dem ihr euch befindet, getroffen. Feuer bricht im Innenraum aus und das Nächste, an das ihr euch erinnern könnt, ist, wie ihr euren Fallschirm öffnet und in einen Baum segelt. Wieder festen Boden unter den Füssen spürend, allerdings unbewaffnet, da ihr die Ausrüstung beim Absprung verloren habt, macht ihr euch auf die Suche nach eurem Trupp.

Ein Kompass zeigt euch anhand einer Markierung dabei die Richtung eures nächsten Zieles an. Nur wenig später trefft ihr auf einen Vorgesetzten, der euch seine Waffe, eine Pistole Kaliber .45, überreicht. Diese erste Mission dient dazu, euch die Steuerung näherzubringen. Deshalb dürft ihr als Erstes mit der erhaltenen Pistole auf einen Dummy ballern und so das Schiessen und Zielen üben. Wie von anderen Shootern auf der PSP bekannt, steuert ihr euren Charakter mit Hilfe des Analog-Sticks. Als Zielhilfe dient ein Fadenkreuz, welches sich rot färbt, wenn es einen Feind anvisiert. Ihr könnt das Zielkreuz auch während ihr euch bewegt auf den Feind richten, indem ihr die L-Taste gedrückthaltet. Für mehr Zielsicherheit könnt ihr die Waffe anlegen, euch dann aber nicht von der Stelle bewegen.

Es erwarten euch zwölf Missionen, die in einem kurzen Briefing vor Ort erklärt werden. Ihr sichert bestimmte Gebiete, säubert eine Stadt von Feinden, räuchert feindliche Lager aus oder sprengt Flaks in die Luft. In vielen Missionen erhaltet ihr Unterstützung in Form von Kameraden, denen ihr die Befehle Vorrücken, Sperrfeuer und Stellung stürmen erteilen könnt. Dies geschieht mit der Dreiecks-Taste. Um das Team beispielsweise bestimmte Positionen beziehen zu lassen, haltet ihr die Taste gedrückt. Ein Kommandoring erscheint, welchen ihr mit dem Analog-Stick bedienen könnt. Liegt der Ring auf der gewünschten Position, lasst ihr die Taste, um den Befehl zu erteilen, einfach los. Damit ihr auch in heiklen Situationen noch wisst, wo sich eure Leute befinden, werden sie durch einen grünen Pfeil im Kompass angezeigt. Die KI ist sicher nicht brillant, aber durchaus befriedigend. Gebt ihr ihnen beispielsweise eine Position in der Nähe einer Wand oder von Kisten an, nutzen sie die Möglichkeiten und gehen in Deckung. Generell muss man sagen, dass sie eure Befehle sorgfältig und zügig ausführen. So wie es sich für gute Soldaten eben gehört.

Bei Brothers in Arms D-Day kommt man mit sturem Stürmen nicht weit. Das Leveldesign ist so ausgelegt, das ihr dem Gegner oft in die Flanke fallen könnt. Um das Risiko zu verringern und euch unbemerkt von links oder rechts heranzuschleichen, befehlt ihr euren Mannen das Sperrfeuer in Richtung Feind. Das geht recht simpel. Sobald sich der Kommandoring über einem Feind befindet, wird es zu einem Zielkreuz. Lasst ihr los, fangen eure Leute an zu feuern. Habt ihr einen Feind gesichtet, erscheint über deren Köpfen ein rundes Symbol, das die Feuerkonzentration anzeigt. Ein rotes Symbol bedeutet, dass der Feind frei agieren kann, während ein graues, zum Beispiel wenn sie unter Beschuss stehen, signalisiert, dass er festgenagelt ist. Genau der richtige Zeitpunkt, um ihm in die Flanke zu fallen. Die Steuerung an sich ist durchdacht und gut gelungen, nur das Zielen könnte manchem nicht ganz gefallen; denn selbst wenn ihr den Feind anvisiert habt, gehen viele Schüsse vorbei.

Brothers in Arms - D-Day
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Carlos Mancebo

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Carlos Mancebo am 10 Jan 2007 @ 14:40
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