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Capcom Classic Collection Remixed: Review

  Playstation Portable 

Einmal mehr scharrt Capcom einige seiner Spielperlen zusammen und präsentiert mit "Capcom Classics Collection Remixed" zwanzig mehr oder weniger bekannte Klassiker auf einer UMD. Auf der kleinen Silberscheibe finden sich dabei Titel wie 1941, Final Fight und Street Fighter wieder. Ob die Umsetzungen gelungen sind, welche Titel nicht nur vom Alter her als Klassiker zu sehen sind und was für Bonusmaterial auf euch wartet, erfahrt ihr in unserem Test.

1941 - Counter Attack

Als erstes Spiel in der Capcom-Sammlung taucht der vertikale Shooter "1941 - Counter Attack" auf. Wie der Titel schon erahnen lässt, steht der Zweite Weltkrieg im Mittelpunkt. Ihr übernehmt dabei die Kontrolle über eine P38 Lightning und nehmt es mit einer Überzahl an Feinden auf. Die Entwickler halten sich dabei nicht fest an historische Fakten. Neben typischen Kriegsfliegern und Panzern, erwarten euch nämlich auch mit Laserkanonen ausgestattete Bodenbunker, zielsuchende Raketen und weitere WWII-untypische Objekte. Das Gameplay bedarf eigentlich keiner tiefgründigen Erklärung. Mit Hilfe des Sticks steuert ihr euren Flieger durch massigen Feindbeschuss und hämmert derweil unaufhörlich auf die Feuertaste. Durch das Aufsammeln von Power-ups verbessert ihr eure Schusskraft. Haltet ihr dir Feuertaste gedrückt, lädt sich nach kurzer Zeit ein Superschuss auf, der einiges mehr an Feuerkraft besitzt. Allerdings könnt ihr bis zum Abfeuern der mächtigen Waffe nicht normal weiterfeuern. Ebenfalls sehr nützlich ist ein spezielles, aber limitiertes Manöver eures Fliegers. Mit einer Taste führt ihr ein Looping aus und feuert gleichzeitig eine weitere Superwaffe ab, die alle Gegner und Schüsse in dem Bildschirmabschnitt vernichtet. Dabei reagiert die Steuerung schnell und präzise auf eure Befehle.

Damals nicht wegzudenken: die Bossfights. Diese finden immer am Ende der jeweiligen Stage und gegen riesige Widersacher statt. Über eine gelungene KI zu sprechen, wäre mehr als übertrieben. Wie der Rest der Feinde, gehen sie stets nach dem gleichen Schema vor und sind deshalb schnell zu durchschauen. Dafür verfügen sie über haufenweise Feuerkraft, die es einem nicht gerade leicht macht, als Sieger hervorzugehen. Überhaupt ist es ziemlich schwer, nicht getroffen zu werden. Gegner schwirren von allen Seiten auf einen zu. Euer Flieger verkraftet zum Glück einige Treffer, bevor er in einem Feuerball das Game Over einläutet. Grafisch präsentiert sich "1941 - Counter Attack" traditionell in gelungener 2D-Optik. Enorme Explosionen und eine Vielzahl an bunt leuchtenden Schüssen ziehen sich durch das ganze Spielgeschehen. Die Ballerei ist leider recht kurz. Nutzt ihr nämlich die Möglichkeit der Continues, seht ihr den Abspann bereits nach gut dreissig Minuten.

Auf der Disc befinden sich noch andere Shooter wie "Last Duel" und "Varth". Auch horizontal laufende Shooter wie "Section Z" und "Side Arms" sind mit dabei. Bei manchen könnt ihr eure Figur sogar um die eigene Achse drehen. Ihr könnt auf Knopfdruck nach rechts sowie nach links feuern und müsst Feinden, die von hinten auftauchen, nicht mehr nur ausweichen, sondern könnt diese schon frühzeitig eliminieren. Ebenfalls in die Sparte der Shooter fällt "Legendary Wings". Allerdings seid ihr da nicht nur fliegend unterwegs, sondern erledigt auch zu Fuss einige Abschnitte im Spiel.

Bionic Commando

Ebenfalls in der Spielsammlung zu finden ist Bionic Commando. In der Haut eines tapferen Soldaten, der lediglich mit Schusswaffe und einem mechanischen Arm ausgerüstet ist, müsst ihr euch durch fünf Missionen schiessen und hangeln und eine Rakete entschärfen. Genau durch diesen mechanischen Arm distanziert sich das Spielprinzip ungemein von anderen herkömmlichen Jump 'n' Runs. Anstatt durch das Hüpfen höher gelegene Plattformen zu erreichen, nutzt ihr euren Arm. Dieser feuert einen Widerhaken ab, mit dem ihr euch an Plattformen hochziehen, aber auch auf anderen Objekten hangeln könnt. Euer Weg führt euch durch ein feindliches Sperrgebiet im Wald, eine gut geschützte Basis bis zu einem geheimen Unterschlupf, in dem ihr die Rakete vor dem Ende des Countdowns entschärfen müsst.

Die Idee mit dem Wurfhaken dürfte damals für frischen Wind im sonst eintönigen Genre gesorgt haben. Auf der PSP hinterlässt "Bionic Commando" einen guten Eindruck, obwohl das Spiel alles andere als einfach ist. In allen Levels wimmelt es nämlich nur so von unterschiedlichen Gegnertypen. Bewaffnete Soldaten, kleine Mechs und Hubschrauber wollen euer digitales Leben beenden. Da hilft nur Ballern und gut geplantes Einsetzen des Superarmes.

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Carlos Mancebo

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Carlos Mancebo am 25 Jul 2006 @ 13:35
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