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Cars: Review

  Playstation Portable 

Animationsfilme aus dem Hause Pixar sind schon lange Zeit kein Zeitvertreib für ganz kleine Kinder oder Computerfreaks mehr. Die technischen Gurus haben es hervorragend geschafft, mit ihrer Technik und den tollen Geschichten praktisch jede Altersgruppe anzusprechen. Natürlich bietet sich da bestens ein Videospiel an, denn wenn der ganze Film schon aus dem Rechner stammt, sind die Grunddaten ohnehin vorhanden. Also dürfen wir uns dieses Jahr über eine Versoftung zu Pixars aktuellem Streifen

Cars

freuen.

Willkommen in der Welt der Autos

Kaum zu glauben, doch im Film wird tatsächlich die ganze Welt von Autos bevölkert. Sogar die Fliegen sind kleine Wägelchen mit Flügeln. Wundert euch also nicht, dass eure Protagonisten im Spiel die Augen auf der Windschutzscheibe und den Mund unter der Motorhaube haben. Ein Auto ist schliesslich auch nur ein Mensch, oder so. Da verwundert es auch nicht, dass ihr im Videospiel nicht einfach sinnlos durch die Gegend juckelt, sondern schon etwas wie einen kleinen Storymodus durchspielt. Wobei das Ausmass der Geschichte durchaus vernachlässigbar ist und ohne den Film vermutlich auch nicht so richtig verstanden werden kann. Die Kurzfassung lautet etwa so: Kämpfe dich durch diverse Rennen an verschiedenen Orten, um am Ende gegen deinen grossen Rivalen anzutreten. Fertig!

Mehr gibt es dazu leider wirklich nicht zu erzählen, denn selbst die wenigen eingestreuten Zwischensequenzen zeigen lediglich die nächsten grossen Gegner, erzählen jedoch keinesfalls etwas über die eigentliche Handlung des Films. Zwar irgendwie schade, aber immerhin nahezu frei von Spoilern. Stattdessen konzentriert sich die PSP-Version auf die kleine Gruppe von Streetracern im Film, die mit übertriebenen Spoilern, einer Überdosis Neonlichtern und fetten Soundsystemen die Strassen verunsichern. Erst danach dürft ihr gegen euren Erzrivalen antreten.

Die Strasse ist dein Freund

Obwohl es bereits eine Fülle von Rennspielen auf der PSP gibt, ist Cars dennoch eine ganz willkommene Abwechslung. Immerhin handelt es sich hierbei um einen Titel für die jüngere Generation, der von vornherein auf eine realistische Physik verzichtet und sich klar auf den Spielspass konzentriert. Zu Beginn stehen euch drei Fahrzeuge zur Verfügung: Lightning McQueen ist der Held des Films, seine Freundin Sally und der inzwischen ganz schön angerostete Hook. Je weiter ihr voranschreitet, desto mehr Autos stehen euch zur Verfügung, die sich alle in den Bereichen Beschleunigung, Höchstgeschwindigkeit oder Handhabung voneinander abheben. Richtige Nieten gibt es keine, die Unterschiede zwischen den verschiedenen Autos sind aber dennoch deutlich spürbar.

Einmal auf der Strecke angekommen, läuft jedoch alles wie bei den meisten Rennspielen. Fahrt ihr beispielsweise im Windschatten eures Vordermannes, so erhöht sich eure Geschwindigkeit leicht. Viel wichtiger ist jedoch, dass sich auch die Boost-Anzeige deutlich schneller füllt, als wenn ihr einfach nur so über die Strecke brettert. Diesen Boost könnt ihr einfach auf Knopfdruck abrufen und dann zur richtigen Zeit am Gegner vorbeirauschen. Zusätzlich befinden sich auf der Strecke noch Turbofelder, die euch kurzzeitig einen ordentlichen Tempobonus geben. Hier sind klar die Spieler im Vorteil, die eine Strecke genauer kennen und daher wissen, wo diese Felder sind und wie sie angefahren werden müssen.

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Benjamin Boerner

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Benjamin Boerner am 28 Sep 2006 @ 14:56
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