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Crush: Review

  Playstation Portable 

Paper Mario auf einer Sony-Konsole? Gott bewahre, bis es soweit kommt, wird sich die Erde noch einige Male um sich selbst drehen müssen. Und dennoch, der zentrale Gameplay-Kniff des Knobelspiels Crush erinnert frappierend an das, was Wii-Spieler bald mit Klempner Mario erleben werden. Um ein Rätsel zu lösen und Hauptfigur Danny ans Ziel zu bringen, kann der Spieler nämlich jederzeit zwischen 2D und 3D umschalten - also 'crushen'. Ob das richtig pfiffig oder eher verwirrend geraten ist? Wir verraten es euch!

Bitte, was?

Cognitiver Replikator zur Unterstützung der Selbstfindung während der Hypnose - dafür steht die Abkürzung C.R.U.S.H., das zumindest erzählt uns der Erfinder Dr. Reubens über seine merkwürdige Maschine im späteren Spielverlauf. Dass man "kognitiv" doch eigentlich mit K schreibt und die ganze Misere demnach "Krush" heissen müsste, schmettert der Wissenschaftler unbeeindruckt ab, er sei ja kein Deutschprofessor. Humor hat man also zweifellos bei der deutschen Übersetzung des Knobelspiels bewiesen. Dennoch: die Geschichte um den schlafgestörten Danny, dessen verwirrtes Unterbewusstsein durch die erwähnte Maschine in skurrile 3D-Levels mit unzähligen Plattformen und Leuchtkugeln umgesetzt wird, ist nur das Mittel zum Zweck der Verpackung des irren Denkspielchens.

Das Ziel in jedem der über vierzig Levels ist es, mit Danny den Ausgang in Form eines Kanalisationsdeckels zu erreichen. Der steht ihm jedoch erst offen, wenn er im Level eine bestimmte Anzahl an Murmeln gesammelt hat, die mit unterschiedlichen Farben auch unterschiedlich viele Punkte bringen. Doch auch hierbei handelt es sich nur um eine Randbedingung, der eigentliche Trick ist es nämlich, überhaupt zum Ausgang zu gelangen. Standardmässig steuert ihr Danny in der 3rd-Person-Ansicht mit dem Analogpad der PSP über die Blöcke und Plattformen. Die Kamera könnt ihr dabei mit den Richtungstasten im rechten Winkel nach links, rechts, oben und unten drehen. Dass dies nicht nur der optimalen Übersicht dient, sondern für das Spiel überlebenswichtig ist, merkt ihr spätestens dann, wenn ihr keine Ahnung habt, wie ihr den entlegenen Ausgang erreichen sollt.

Ich bin völlig platt!

Legt euren Finger auf die linke Schultertaste, sie löst die zweifellos wichtigste Funktion im Spiel aus: das Crushen. Crusht ihr, schaltet das Spiel von der räumlichen 3D-Ansicht in eine platte 2D-Perspektive. Der gesamte Level verwandelt sich und es eröffnen sich völlig neue Wege und Möglichkeiten, um zum Ausgang zu gelangen. Dabei kommt es aber auch immer darauf an, in welcher Perspektive sich die Kamera beim Crushen befindet. Der 2D-Trick kann nämlich in der Draufsicht durchaus einen neuen Weg freigeben, schaut ihr Danny aber vor dem Crushen von hinten über die Schulter, kann die 2D-Verwandlung ein Knopfdruck ins Nichts sein, der euch nicht einmal annähernd weiterbringt. Es ist also viel räumliche Vorstellungskraft kombiniert mit der Geduld zum Ausprobieren verlangt. Wichtigste Lektion: es gibt immer eine Lösung!

Crush
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Tobias Kuehnlein

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Tobias Kuehnlein am 26 Jun 2007 @ 12:53
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