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Daxter: Review

  Playstation Portable 

Auf der Playstation 2 konnten die zwei Chaoten Jak und Daxter bereits grosse Erfolge einheimsen. Das sympathische Duo trat bereits in drei Jump 'n' Runs auf und wurde zuletzt in dem eher enttäuschenden Jak X - Combat Racing gesichtet. Nun wagt zumindest einer der Beiden den Sprung auf die Playstation Portable. Wer wäre da wohl besser geeignet als der kleine und freche

Daxter

? Haltet die PSP gut fest, denn auch auf dem mobilen Spielemarkt kann das Ottzel seine grosse Klappe nicht halten.

Bye Bye, Jak!

Ob das Spin-off auf der PSP wohl eine Rache für die Namensänderung der PS2-Spiele ist? Immerhin wurde aus "Jak & Daxter" ab dem zweiten Teil das kürzere "Jak". Damals schoss den Fans direkt der Angstschweiss auf die Stirn: Hat die Namensänderung wirklich etwas zu bedeuten? Wird Daxter im Spiel nicht mehr vorkommen? Zum Glück waren diese Sorgen vollkommen unberechtigt, denn wo kämen wir ohne unseren kleinen Sprücheklopfer hin? Anders sieht es jedoch bei Jak aus, denn dieser hat in Daxters PSP-Debüt nur eine kleine Statistenrolle. Lichts aus, Vorhang auf, hier dreht sich alles nur um das kleine Kampf-Ottzel!

Inhaltlich ist das Spiel vor Jak 2 angesiedelt. Wie ihr euch vielleicht erinnern könnt wird Jak darin zu Beginn in ein Gefängnis gesteckt, um später von Daxter befreit zu werden. Eure Aufgabe ist es nun, die verstrichenen Jahre bis zur Befreiung aus der Sicht des Ottzels nachzuspielen. Alles beginnt in einer Kneipe, in der Daxter natürlich mal wieder fleissig dabei ist, wilde und total übertriebene Geschichten seiner Heldentaten zu erzählen. Ausgerechnet dadurch wird ein alter Kauz auf ihn aufmerksam und bietet ihm einen Job an.

Zurück in Haven City

Eine gute Nachricht direkt vorweg: Jak-Veteranen müssen sich kein Stück umgewöhnen. Das gesamte Spiel findet mal wieder in Haven City statt, wobei das Örtchen aufgebaut ist wie auch in Jak 2. Über euch fliegen diverse Fortbewegungsmittel durch die Gegend und auch die Gesamtoptik ist wie gewohnt sehr metallisch gehalten. Auch ein Radar zur Navigation ist wieder vorhanden, mit dem ihr zielsicher von einem Einsatzort zum Nächsten kommt. Dabei ist der Missionsaufbau genau wie in den letzten Spielen. Bestimmte Leute geben euch Aufträge, diese bringen euch an einen bestimmten Ort in der Stadt und danach geht es zum nächsten Auftraggeber. Dadurch entsteht eine recht interessante Dynamik, da ihr einerseits viel Freiraum in der Stadt habt, andererseits jedoch sehr linear durch die Geschichte wandert. Trotzdem fühlt sich der Spieler niemals an der kurzen Leine gehalten.

Eure erste Anlaufstelle im Spiel ist der letzte noch verbliebene Laden zur Ungezieferbekämpfung. Jawohl, richtig gelesen! In Daxter macht ihr Jagd auf fiese Metalhead-Krabbeltiere, die euch teilweise auch in Jak 2 schon über den Weg gelaufen sind. Dabei steht euch zunächst einmal eine phänomenal fortschrittliche und ultra-brutale elektronische Fliegenklatsche zur Verfügung. Etwas später im Spiel erhaltet ihr dann noch ein Insektenspray, das Gegner kurzzeitig lähmen kann. Doch obwohl das Spray harmloser klingt als eine elektronische Fliegenklatsche, drehen sich die Verhältnisse ganz schnell um. Kommt ihr beispielsweise in die Nähe eines Feuers, so verwandelt sich das gute Stück ganz schnell in einen Flammenwerfer, mit dem ihr einige Hindernisse aus dem Weg räumen und natürlich böse Käfer töten könnt. Ebenfalls ganz hilfreich ist das Gerät beim Überwinden von Abgründen, denn für eine gewisse Zeit könnt ihr damit in der Luft schweben. Zum Wiederaufladen müsst ihr jedoch bestimmte Gegenstände aufsammeln, denn ohne passendes Gas kommt da nur warme Luft raus.

Daxter
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Benjamin Boerner

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Benjamin Boerner am 13 Jun 2006 @ 16:37
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