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Dead Head Fred: Review

  Playstation Portable 

Right said Fred spielen Dead Head Fred. Wie nett. Merkwürdig, welche Gedanken einem manchmal durch den Kopf sprudeln, wenn man sich die Verpackung eines Spieles ansieht. "I'm too sexy for my head"? Schnell die Gedanken an die britische Popband verscheuchen und lieber einen kritischen Blick auf das merkwürdig erscheinende Spielprinzip des Titels von Vicious Cycle legen.

Schön blöd, wenn man seinen Kopf verliert. Unsere Eltern haben uns ja immer davor gewarnt: "Du verlierst noch mal deinen Kopf!", wenn wir mal etwas liegengelassen haben, was wir eigentlich mitnehmen sollten. Im Fall des Privatdetektivs Fred Nauman sieht das aber anders aus, denn Fred hat seinen Kopf wahrlich nicht einfach so verloren. Fred untersucht das Verschwinden von Vinni Rossini, einem ehemaligen Gangsterboss. Dummerweise läuft er dabei in eine Falle des fiesen Ulysses S. Pitt, dem neuen Herrscher der Kleinstadt Hope Falls. Eine tödliche Falle.

Nun ja, nicht so ganz, denn Fred erwacht einige Zeit später auf dem Labortisch des verrückt erscheinenden Professors Dr. Steiner. Fred muss feststellen, dass ihm gerade noch ein Gehirn und zwei Augen in einem Glasbehälter geblieben sind, der Rest seines Kopfes ist - nun, nennen wir es mal vorsichtig abhanden gekommen. Natürlich sinnt Fred jetzt auf Rache und will seine Kopfjäger zur Strecke bringen. Kopflos geht er dabei aber nicht zur Sache, denn praktischerweise kann er sich die Köpfe erledigter Gegner aufsetzen und wandelt damit sein komplettes Aussehen vom bulligen Frankenstein bis hin zum knochigen Skelettmann. Neun verschiedene Häupter spielt ihr im Verlaufe der Geschichte frei. Jeder dieser Köpfe hat verschiedene Vorzüge zu bieten. Der Einsatz dieser Spezialfähigkeiten will anfänglich gut überlegt sein, denn jeder Feind hat eine bestimmte Schwäche, die ihr mit dem entsprechenden Kopf ausnutzen könnt. Mit Druck auf die linke Schultertaste erscheint ein Kreismenü, aus dem ihr rasch einen neuen Kopf auswählen könnt.

Häufig kommt es zu Kämpfen, in denen ihr euch mit euren Gegnern mitunter auch mal länger beharkt. Leider ist der spielerische Anspruch dabei nicht besonders gross. Habt ihr einmal herausgefunden, welcher Kopf für welchen Gegnertyp optimal ist, langweilen die Klickorgien schon ein wenig. Immerhin stehen euch finale Bewegungen zur Verfügung, mit denen ihr euren Feinden - nicht selten auf äusserst blutige Art und Weise - den Garaus bereiten könnt. Da wird eine Hellebarde mal zum Schädelspalter oder ihr reisst einem Zombie mit blanker Gewalt den Kopf ab. Blut spritzt und sprudelt über den Bildschirm gleich literweise in solchen Momenten. Unrealistisch, aber unterhaltsam, da es in B-Movie-Manier dargestellt wird und somit extrem überzeichnet wirkt.

Dead Head Fred
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Markus Grunow


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Markus Grunow am 22 Jan 2008 @ 20:13
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