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Die Sims 2 - Haustiere: Review

  Playstation Portable 

Tierliebhaber und Fans des EA-Megasellers Die Sims aufgepasst: Das geniale Strategie-Spiel gibt es jetzt auch in der Haustier-Version! Wie sich Bello und Mauzi auf der PSP so machen, erfahrt ihr in unserem Test.

Wer schon seit langem Die Sims spielt, sucht in der Regel nach neuen Herausforderungen in dem Spiel. Karriereleiter hochgestiegen, Haus gebaut, Familie gegründet und dem sinnlosen Konsum verfallen, das alles hat jeder schon erlebt. Daran knüpft EA mit seiner neuen Version von Die Sims für die PSP an und integriert Haustiere ins Spiel. Somit wird das Spielgeschehen noch realistischer.

Anfänger können zu Beginn mit Hilfe des Tutorials das Spiel kennen lernen und sich mit der Steuerung vertraut machen. Und diese ist äusserst kompliziert und sehr gewöhnungsbedürftig. Bei der PC-Fassung des Spiels wird vieles per Mausklick ausgewählt und gesteuert. Da das bei der PSP-Fassung komplett wegfällt, mussten sich die Entwickler eine Alternative einfallen lassen. Rausgekommen ist dabei ein umständlicher Kompromiss, der sicherlich besser hätte ausfallen können. EA arbeitet mit Menüs, die man per Druck verschiedener Tasten aktivieren kann. Dabei kann der aktive Sim nur mit Gegenständen und Personen in seiner direkten Umgebung interagieren. Somit können mehrere Befehle hintereinander nur dann gegeben werden, wenn sich alles, was von den Befehlen betroffen ist, in der Nähe des Sims befindet. Ein Beispiel: Ist der Sim im Bad, kann man ihm die Befehle "Toilette benutzen", "Hände waschen" und "Duschen geben" erteilen, die er dann hintereinander ausführt. Will man ihm allerdings sagen, er soll erst die Toilette benutzen und dann das Mittagessen zubereiten, muss man warten, bis der Sim sein Geschäft erledigt hat, dann mit ihm in die Küche gehen und ihm dann erst den Kochen-Befehl geben. Wer das Spiel schon auf dem PC gezockt hat, der weiss, wie hilfreich es ist, mehrere Befehle auf einmal auszusprechen, die dann der Sim selbstständig abarbeitet, während man selbst sich beispielsweise währenddessen um einen zweiten Sim kümmern kann. Mehrere Sims gleichzeitig befehligen ist daher ziemlich kompliziert, folglich wird das Spiel auf der PSP teilweise etwas langatmiger als auf dem PC.

Hat man sich mit der Steuerung und dem Spielprinzip vertraut gemacht, kann man gleich loslegen, indem man entweder eine existierende Familie auswählt oder eine eigene kreiert. Wie gewohnt kann man auch auf der PSP einen Spieler oder ein Haustier nach seinen eigenen Wünschen erstellen. Sowohl das Aussehen kann dabei gewählt werden als auch die Persönlichkeit und die Lebensziele. Letzteres kann während des Spiels verändert werden, dafür muss man lediglich die Dienste eines Psychologen in Anspruch nehmen. Hat man sich seine Familie, die aus mindestens einem Menschen bestehen muss, zusammengestellt, kann man sich in einer netten Nachbarschaft ein Zuhause aussuchen. Und schon kann das Spiel losgehen.

Das Spiel an sich bleibt gleich, nur die Haustiere kommen zusätzlich dazu. So muss man die täglichen Bedürfnisse der Sims, wie beispielsweise Hunger oder Harndrang, befriedigen, damit diese ein zufriedenes Leben führen. Auch wieder mit dabei sind die Wünsche der Sims, die zu erfüllen sind. Geschieht dies, sind sie glücklich, und darum geht es schliesslich in erster Linie bei diesem Spiel. Genauso verhält es sich auch mit den Haustieren. Auch sie haben sowohl Wünsche als auch Bedürfnisse, und beides will erfüllt werden.

Da das Spiel auf Interaktion ausgerichtet ist, stehen als Haustiere nur Katzen und Hunde zur Auswahl. Wer also gerne einen süssen Hamster für seine Sims-Kinder kaufen möchte, schaut in die Röhre. Dafür hat man aber die Wahl aus mehreren Katzen und Hunden unterschiedlicher Rassen mit unterschiedlichen Charakteren. Wer zu Beginn noch kein Tier will, um sich erstmal mit dem Spiel an sich vertrautzumachen, oder schon ein Tier hat und einen Spielkameraden für seinen pelzigen Liebling sucht, kann sich in der Tierhandlung ein neues Tier kaufen. Die Tierhandlung sowie viele andere Geschäfte sind am Stadtplatz ansässig. Dieser ist ein zentraler Punkt der Sims. Hier treffen sich Mensch und Tier, um Freundschaften zu knüpfen. Diese sind für die Tiere noch wichtiger als für Menschen. Die Tiere freuen sich zwar über jeglichen Kontakt mit Herrchen oder Frauchen, der Kontakt zu anderen Tieren ist allerdings unabdingbar. Fehlt dieser, verfallen sie in tiefe Depressionen, und da wieder rauszukommen, ist sehr mühsam, teilweise gar unmöglich.

Die Sims 2 - Haustiere
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Carlos Mancebo

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Carlos Mancebo am 16 Jan 2007 @ 15:32
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