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Dungeon Siege - Throne of Agony: Review

  Playstation Portable 

Heidewitzka, hab ich einen Hunger auf Monstergeschnetzeltes. Da geh ich doch gleich mal in den Laden um die Ecke und bestell mir das Angebot des Tages. Heute auf dem Speiseplan: Dungeon Siege: Throne of Agony, ein Hackfleisch-Menü in mehreren Gängen. Mal sehen, ob mir das Gericht bekommt. Manchmal liegen einem diese Action-Rollenspiele ja doch etwas schwer im Magen, vor allem wenn man dauernd auf den nächsten Gang warten muss. Ach, ihr überlegt auch grad, ob ihr euch das Gericht mal bestellen sollt? Nun, dann lasst uns mal von unseren Erlebnissen beim abendlichen Schmaus berichten.

Dungeon Siege für die PlayStation Portable? Ja, warum eigentlich nicht. Immerhin hat die Untold Legends-Serie ja bereits bewiesen, dass Action-Rollenspiele auf dem Handheld gut aussehen können und auch spielerisch Spass bereiten. Dennoch sind Action-Rollenspiele für die PlayStation Portable bislang Mangelware geblieben. Mit der Dungeon Siege-Reihe wurde nunmehr eine der beliebtesten Serien umgesetzt. Eigentlich nicht gerade verwunderlich, war doch das Gameplay bislang als locker-flockige Monsterjagd bekannt und sollte auch auf dem kleinen Handheld gut funktionieren. Die SuperVillian Studios wurden mit der Aufgabe betraut, ein schönes Erlebnis für die begierige Spielerschar zu kreieren. Leider konnte der grosse Name der Spielserie nicht in ein umwerfendes Abenteuer umgesetzt werden, was vor allem an der technischen Umsetzung liegt.

Grundsätzlich betrachtet macht das Spiel nicht viel verkehrt, bietet euch mit üblichem Gameplay gewohnte Standardkost. Ihr wählt aus drei möglichen Charakteren - Magier, Krieger oder Schattenläuferin - euren Favoriten aus und begebt euch auf die Reise. Die drei Helden unterscheiden sich vor allem hinsichtlich ihrer Kampffertigkeiten. Schade, dass es keine richtige Charaktererstellung gibt, ihr müsst mit den vorgegebenen Typen zurechtkommen. Auf einer grossen Weltkarte reist ihr von Ort zu Ort, schaltet neue Umgebungen frei, erledigt kleinere Aufgaben oder schreitet langsam in der Hauptgeschichte voran. Langsam? Ja, da sind wir auch schon beim Hauptkritikpunkt des Spiels. So flüssig die Optik in den Arealen auch läuft, die ständigen Ladebalken beim Betreten und Verlassen einer Umgebung nerven bereits nach wenigen Minuten. Da schmiert ihr euch locker nebenbei ein Butterbrot oder lest euch die kompletten Tagesnews auf GBase durch, bevor der Balken endlich gefüllt ist und ihr fortschreiten könnt im Spielverlauf.

Dungeon Siege - Throne of Agony
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Markus Grunow

Dungeon-Siege---Throne-of-Agony


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Markus Grunow am 15 Feb 2007 @ 18:59
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