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FIFA Street 2: Review

  Playstation Portable 

Die Street-Reihe von EA Sports konnte nun schon einige Jahre lang um Liebe und Anerkennung kämpfen. Titel wie NBA Street haben da auch für einen besonders guten Namen gesorgt, während NFL Street hierzulande etwas unterging. Ein anderer Sport, der sich quasi europaweit enormer Beliebtheit erfreut, ist Fussball. Da wundert es also niemanden, dass auch zu diesem Sport ein passender Street-Titel erschien. Diesmal kämpft

FIFA Street 2

um die Gunst der Videospieler.


FIFA 1 1/4?

Auch auf die Gefahr hin, euch jetzt die Spannung zu nehmen, muss dennoch eines direkt vorweg gesagt werden: Wer hofft, dass FIFA Street 2 auf der Playstation Portable eine tragbare Version der Konsolenfassungen ist, der wird bitterböse enttäuscht. Man könnte schon fast vom Vortäuschen falscher Tatsachen ausgehen, denn FIFA Street 2 ist auf der PSP nichts weiter als eine leicht aufgemotzte Version von FIFA Street 1. Es hat sich nichts an der Ballphysik getan und auch tricktechnisch hat sich nicht wirklich etwas geändert. Ihr habt nicht einmal die Möglichkeit, die Kameraperspektive anzupassen. Stattdessen seht ihr das Spielgeschehen, genau wie im ersten Teil, stets von der Seite. Innovationen oder nützliche Erweiterungen? Näh, nicht hier. Trotz allem war FIFA Street natürlich ein recht unterhaltsames Spielchen. In diesem Sinne: Ran an den Braten.

Fussball auf der Strasse?

Richtig! Während manch ein Sportler lieber in einer tollen Sporthalle mit Heizung und einem gelenkschonendem Boden spielt, sind die harten Jungs auf den Strassen ihrer Stadt unterwegs. Ganz egal, wie hart der Boden ist, die Hauptsache ist, dass es Spass macht. Dass dabei der Realismus ein wenig zu kurz kommt, dürfte eigentlich niemanden stören, zumal alle Street-Titel bis zu einem gewissen Grad von der Realität abweichen, um den Spielspass zu erhöhen. Natürlich gibt es auch bei diesem Spiel die Möglichkeit, diverse Tricks auszuführen, um die Gegner schwindelig zu spielen. Viel wichtiger sind jedoch die dadurch gesammelten Punkte, die später in die Fähigkeiten eures Spielers investiert werden können. Ausserdem ladet ihr dadurch den heiss begehrten Gamebreaker auf, mit dessen Hilfe ihr wesentlich leichter Tore schiessen könnt.

Das Problem ist nur, dass die KI noch immer nicht ganz auf der Höhe der Zeit ist. Die Tricks könnt ihr ausführen, wann immer ihr möchtet. Dabei ist es vollkommen egal, ob ein Gegner in eurer Nähe steht oder ob ihr vollkommen freie Bahn habt. Wenn ihr euch dann einfach nahe ans eigene Tor stellt, könnt ihr recht entspannt für Punkte sorgen. Ist der Gamebreaker dann irgendwann voll, zieht ihr mit Karacho auf das gegnerische Tor ab. Gehalten werden diese Schüsse eigentlich nur, wenn ihr wirklich ganz genau auf einen gegnerischen Spieler draufhaltet.

Selbstverständlich ist diese Methode nicht Sinn und Zweck des Spiels. Auf dem Feld spielt ihr zu viert gegen vier Gegner, wobei jede Mannschaft einen Torhüter und drei Feldspieler aufstellt. Dabei könnt ihr euch aussuchen, ob ihr eher gute Stürmer, Mittelfeldspieler oder Abwehrbollwerke aufstellen möchtet. Wichtig ist nur, dass ihr auf dem Weg zum Tor schöne Tricks vollzieht. Einfach an Computergegnern vorbeizulaufen klappt nur in wenigen Fällen, während ein cooler und stylischer Trick da schon für wahre Wunder sorgen kann. Seid ihr dann einmal nah genug am Tor, könnt ihr euch eine beliebige Ecke aussuchen und draufhalten. Zur Zielhilfe zeigt euch eine kleine Anzeige, wohin ihr gerade zielt. Auch wenn die KI allgemein keinen dicken Preis gewinnen würde, die Torhüter verstehen ihr Handwerk definitiv.

FIFA Street 2
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Benjamin Boerner

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Benjamin Boerner am 03 Apr 2006 @ 15:23
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